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stern.de - 15.6.2005 - 12:25
URL: https://www.stern.de/wissenschaft/forschung/541811.html?nv=cb

 

Beginn des Artikels

Scheinmedikamente 

Keine Angst vor Placebos

 

 © Jens Schlueter/DDP

Placebos sind von den Originalmedikamenten optisch nicht zu unterscheiden

 

Placebos wirken am besten, wenn man fest daran glaubt. Gute Nachrichten also für Menschen, die sich wegen ihrer regen Phantasie im Dunkeln fürchten: Forscher fanden heraus, dass Placebos gegen Angst helfen.

Placebos, das sind Mittel ohne jeden Wirkstoff, können neben direkter Schmerzminderung sogar Gefühle positiv beeinflussen. Das haben Forscher des Karolinska Institutes in Stockholm ermittelt. Bislang war bekannt, dass Placebos bei der Schmerzlinderung eine große Rolle spielen können. Die Scheinmedikamente greifen der Studie zufolge bei der Angstverminderung in dieselben grundlegenden Schaltkreise des Gehirns ein, die sie auch bei der Schmerzerleichterung beeinflussen. Die Forscher präsentieren ihre Arbeit in der US-Zeitschrift "Neuron".

Unangenehme Bilder
Das Team um den Neurologen Predrag Petrovic testete die Placebo-Wirkung, indem es Versuchspersonen unangenehme Bilder - unter anderem von misshandelten Körpern - zeigte. Nach der Ankündigung und Einnahme von angstmindernden Stoffen am ersten Tag erhielten die Probanden am folgenden Tag nach einer identischen Ankündigung Placebos.

Messungen der Hirnaktivität mittels Kernspintomographie zeigten, dass auch nach der Einnahme der Scheinmedikamente die Hirnaktivität zur Vermeidung unangenehmer Gefühle deutlich gestiegen war.

Von besonders hoher Bedeutung sei dabei die jeweilige Erwartungshaltung der Testpersonen gewesen, hieß es weiter. Die Probanden, die von den gegebenen Mitteln eine große Angstverminderung erwarteten, zeigten bei der Kernspintomographie auch die größte Aktivitätsänderung im Gefühlszentrum. Petrovic erklärte, die vorliegenden Untersuchungsdaten zeigten deutlich, dass "gefühlsmäßige Erlebnisse durch Placebo-Behandlungen in ähnlicher Weise verändert werden könnten, wie es bislang von der Schmerzerfahrung bekannt ist".

 DPA

Artikel vom 16. Juni 2005

 

Dieses Prinzip „Placebo“ ist das gängige System in der Charismatik. Verpackt in geistlich-religiöse Aussagen, z. B. der Bibel, werden geistliche/ungeistliche Erwartungshaltungen erzeugt. Bei entsprechend medialer Veranlagung  besteht in den Betroffenen ein Anknüpfungspunkt an „den anderen Geist“, von dem Paulus im Korintherbrief schreibt.

 

Dieses System  der Täuschung  besteht auch, unbewusst,  im Islam, bzw. Natureligionen, incl. „Sprachengebet“. Nichts neues unter der Sonne, würde Salomo sagen.

 

Mit freundlichem Gruss Berndt