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Lieber Hans Peter,

ich sende Dir etwas auf diesem Wege, weil ich mich manchmal scheue alles gleich an die große Glocke zu hängen- dem Verlag habe ich schon mein Unbehagen über folgendes übermittelt, aber noch keine Antwort erhalten.

Es geht darum: Zitat aus einem Buch, das wohl allg. bekannt ist- Leben ist mehr 2005, CLV Datumeintrag v. 15.11.05:Deshalb sandte er seinen Sohn. Er kam, um uns die Rückkehr ins Vaterhaus zu ermöglichen. Er gab alles dafür hin. Sein Leben setzte er ein. *Er stieg an unserer Stelle hinab in den Abgrund der Hölle, um uns diese ewigen Qualen zu ersparen.

*oder auch v.8.11.05: Ich fragte ihn, ob er denn so gut und gerecht wie Gott sei. Er musste zugeben, dass das nicht der Fall war. »Nun gut«, meinte ich, *»lass uns Gott 100 % geben. Dem Kindermörder geben wir 5 %; Mutter Theresa ist schon ziemlich gut sie bekommt 90 %. *Du bist kein schlechter Kerl, du versuchst Menschen zu helfen, also erhältst du 70 %.

Demnach bleibt auch bei den Besten eine Differenz, die dazu führt, dass wir Gottes Maßstäben nie entsprechen werden und deshalb verloren sind.« Da läuten die Glocken und ich denke: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie schreiben.

in IHM

joachim

Quelle: https://www.talk-about.org/magazin/lim/lim.asp?datum=08.11.2005

Dienstag, 8. November 2005

Leitvers

Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es
durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott,
indem er seinen eigenen Sohn für die Sünde sandte …

Römer 8,3


Prozentrechnen

In meinem Beruf habe ich täglich mit einer tollen Erfindung der Mathematiker zu tun – dem Prozentrechnen. Wenn beispielsweise ein Kunde bereit ist, uns ein Kapital von 20.000 Euro für 5 Jahre zu überlassen, so erhält er jährlich einen Zins von sagen wir mal 3,5% und außerdem die Garantie, dass er nach den 5 Jahren sein Kapital zu 100% zurück erhält.
Das Prozentrechnen hilft mir manchmal auch bei der Beantwortung der einen oder anderen kniffligen Glaubensfrage.
So z.B. als ich mit einem Kollegen über das Problem der Erbsünde sprach. Die Konsequenz aus diesem Problem beschreibt Paulus in seinem Brief an die Römer wie folgt: »Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.« Irgendwie war das meinem Kollegen zu krass ausgedrückt. Ich fragte ihn, ob er denn so gut und gerecht wie Gott sei. Er musste zugeben, dass das nicht der Fall war. »Nun gut«, meinte ich, »lass uns Gott 100% geben. Dem Kindermörder geben wir 5%; Mutter Theresa ist schon ziemlich gut – sie bekommt 90%. Du bist kein schlechter Kerl, du versuchst Menschen zu helfen, also erhältst du 70%. Demnach bleibt auch bei den Besten eine Differenz, die dazu führt, dass wir Gottes Maßstäben nie entsprechen werden und deshalb verloren sind.«
»Okay, jetzt habe ich’s kapiert«, meinte mein Kollege, »ich kann mich noch so anstrengen, gut zu sein, ich werde nie Gottes vollkommenen Maßstab erreichen. Jetzt verstehe ich, warum auch ich deinen Jesus brauche.« wk


Frage

Was hält sie noch davon ab, Gottes Angebot auf 100% Gerechtigkeit durch seine Gnade anzunehmen?

Tipp

Gott liebt es, unvollkommene Sünder vollkommen zu machen.

Bibellese

Hesekiel 33,21-22.30-33

 

Liebe Forumleser,
 
Nur der Hinweis:
 
Morgen wird wieder Bezug auf Mutter Theresa genommen: (https://www.talk-about.org/magazin/lim/lim_ce.asp?datum=22.11.2005)
 
Abraham, Paulus und "Mutter Theresa" auf einer Linie - das ist mehr als abwegig.
 
Martin/gmx.de

 

Lieber Martin,

ich möchte im Zusammenhang auch auf das Buch "die okkulte Invasion" v.

Dave Hunt hinweisen. Dort liest sich auch folgendes:

Die große Tragödie von Mutter Teresa

Es gibt niemanden, der ökumenischer wäre oder von der Welt und zahlreichen führenden Evangelikalen mehr in Ehren gehalten würde als Mutter Teresa, Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe und deren Leiterin bis zu ihrem Tod Anfang September 1997. Am 2. Oktober

1994 erhielt sie den U Thant-Friedenspreis (U Thant ist Buddhist). Der Preis wurde vom Hinduführer und Uno-Guru in San Gregorio überreicht, dem Kloster der Missionarinnen der Nächstenliebe in Rom, zur Würdigung ihres »schlaflosen Dienstes an der Menschheit«34.

Die ganze Welt kennt diesen aufopfernden Dienst und bewundert Mutter Teresa dafür, dass sie Obdachlose aus den Gossen Kalkuttas aufliest und sich um sie kümmert. Doch welche Tragödie, dass diese bedauernswerten Kreaturen dann von einem sauberen Bett in eine Ewigkeit ohne Christus geschickt werden, ohne dass ihnen das Evangelium gesagt wurde, welches allein sie erretten könnte! Es ist ein Evangelium, das Mutter Teresa als lebenslange Katholikin leider nicht kannte. Sie sagte oftmals, dass sie denen, die sie tröstete, verhelfen wollte, »ein besserer Hindu, ein besserer Muslim, ein besserer Katholik, ein besserer was immer sie sein mögen …« Die Bibel warnt, dass »Jesus Christus … der wahrhaftige Gott und das ewige Leben [ist]. Kinder, hütet euch vor den Götzen!«, doch im Gegensatz dazu sagt Mutter Teresa jedem ungeachtet seiner Religion:

»Du musst das annehmen, was Gott nach deinen Gedanken ist.«35 Selbst die säkulare Presse stellte diese ökumenische Toleranz in Frage.

Das Time-Magazin stellte Mutter Teresa im Dezember 1989 eine Reihe von Fragen. Ihre Antworten sind aufschlussreich:

Time: Haben Sie hier in Kalkutta eine wirkliche Veränderung herbeigeführt?

Teresa: [Wir haben] … eine weltweite Aufmerksamkeit auf die Armen geweckt.

Time: Haben Sie, über die Präsentation der Armen vor der Welt hinaus, irgendeine Botschaft vermittelt, wie man mit den Armen arbeiten sollte?

Teresa: Man muss dafür sorgen, dass sie sich geliebt und gewollt fühlen.

Für mich sind sie Jesus … in Verkleidung.

Time: Was halten Sie vom Hinduismus?

Teresa: Ich liebe alle Religionen …

Man fragt sich natürlich, wir arm man sein muss, um »Jesus in Verkleidung « zu werden oder wie viel Geld oder wie viel Besitz man anhäufen muss, um nicht mehr »Jesus« zu sein. In Wirklichkeit hatte Mutter Teresas Organisation zum Zeitpunkt ihres Todes Millionen von Dollar auf dem Bankkonto, die nicht für die Armen ausgegeben worden waren. Und was am schlimmsten ist: Sie sorgte für das Körperliche, während sie das Seelenheil ignorierte. John MacArthur besuchte Mutter Teresa im August

1988 in Kalkutta und berichtete im Gegensatz zu Leighton Ford und Billy Graham:

Wir stellten ihr Fragen, die vielleicht ihren geistlichen Zustand aufdecken würden. Ihre Antworten waren besorgniserregend: »Ich liebe und respektiere alle Religion« eine undenkbare Bemerkung im Licht der teuflischen Hauptreligionen Indiens.

»Alle meine Menschen sterben wunderbare Tode«, sagte sie mir.

Ich bin davon überzeugt, dass Mutter Teresa den Sterbenden einen falschen Trost bietet.37 Wir wollen nicht Mutter Teresas Aufrichtigkeit oder Ernsthaftigkeit in ihrer großen persönlichen Aufopferung in Frage stellen. Doch liegen bedenkliche Fakten vor, sogar über die medizinisch-praktische Seite ihres Dienstes. Zahlreiche ehemalige Bedienstete in ihren Kliniken und Visite führende Ärzte berichten, dass Patienten nicht die richtige Behandlung erhielten und dass die Betten, Möbel und der allgemeine Zustand für ein Krankenhaus unangemessen waren. Diese Berichte von vielen verschiedenen und unabhängigen Beobachtern scheinen unbestritten zu sein.

Beispielsweise schrieb Mary Loudon, eine ehrenamtliche Helferin in Kalkutta, über Mutter Teresas Haus für Sterbende:

Mein erster Eindruck erinnerte mich an all die Fotos, die ich von Bergen- Belsen [dem dortigen Nazi-KZ] und ähnlichen Orten gesehen hatte, weil allen Patienten die Köpfe geschoren waren. Es gab nirgends Stühle, nur diese Liegen. Sie sind wie die Feldbetten im Ersten Weltkrieg.

Es gibt keinen Garten … nichts. Ich konnte es nicht fassen. Zwei Räume mit 50 bis 60 Männern in dem einen und 50 bis 60 Frauen in dem anderen. Sie sterben. Sie bekommen nicht gerade viel medizinische Versorgung. Sie bekommen kein Schmerzmittel außer Aspirin … und das bei den Schmerzen von Krebs im Endstadium …38 Wir wollen Mutter Teresa nicht mangelnden Mitgefühls oder gar der Grausamkeit ihren Patienten gegenüber bezichtigen. Das Problem war ihr römisch-katholischer Glaube, der besagt, dass persönliches Leid zum Verdienst der eigenen Errettung beitrage. Diese Überzeugung brachte sie in Bezug auf ihre eigene Errettung beim Präsidenten-Gebetsfrühstück eindeutig zum Ausdruck:

Eines der für mich anstrengendsten Dinge ist das Reisen überall hin mit der Presse. Ich habe zu Jesus gesagt, wenn ich nicht für irgendetwas anderes in den Himmel komme, dann für all diese Reisen mit dieser ganzen Publicitiy, denn das hat mich geläutert und geopfert und wirklich bereit für den Himmel gemacht.

Mutter Teresa wendete damit lediglich den römisch-katholischen Glauben an. Das Zweite Vatikanische Konzil verurteilt jeden, der zu glauben wagt, dass man nicht für die eigenen Sünden leiden muss (zusätzlich für Jesu Leiden am Kreuz). Bis heute tragen viele katholische Priester und Nonnen rauhaarige Unterkleider, legen Steine in ihre Schuhe, geißeln sich selbst und versuchen auf andere Weise den Himmel durch Leiden zu verdienen. Armut und Leiden wurden von Mutter Teresa nicht einfach ertragen, sondern werden als Mittel der Zubereitung für den Himmel von Katholiken gesucht und sogar absichtlich geschaffen. Hier ein Beispiel:

Den Schwestern wurde ein dreistöckiges Kloster mit vielen großen Räumen zur Verfügung gestellt … [sie] rollten in allen Zimmern und Fluren die Teppiche ein. Sie stemmten dicke Matratzen aus den Fenstern und entfernten alle Sofas, Sessel und Vorhänge … Die Leute aus der Nachbarschaft standen auf dem Bürgersteig und sahen verwundert zu.

Das wunderschön angelegte Haus wurde umgestaltet, sodass es dem Lebensstil entsprach, der zur Heiligung der Schwestern verhelfen würde.

Großzügige Aufenthaltsräume wurden in Schlafsäle umfunktioniert, wo Betten in Massen zusammengepfercht wurden … Die Heizung blieb in diesem äußerst feuchten Haus den ganzen Winter über ausgeschaltet.

Während der Zeit, als ich dort wohnte, zogen sich mehrere Schwestern Tuberkulose zu.

Die Heizung blieb nicht aus Kostengründen ausgeschaltet. Mutter Teresa hatte Millionen von Dollar auf Lager und hätte sich so die Heizkosten sowie Teppiche und alle nötigen medizinischen Vorkehrungen leisten können. Doch sie lebte ohne diesen ganzen »Luxus«, legte diese Regel auch ihren »Missionarinnen der Nächstenliebe« auf und entzog diese Vorrechte auch ihren Patienten. Genau wie Mutter Teresa hoffte, ihren Weg zum Himmel mittels ihrer eigenen Entbehrungen und Leiden zu verdienen, so hoffte sie zweifellos auch ihren Patienten zum Himmel zu verhelfen, indem sie ihnen Leiden auferlegte. Die Leichenhalle in Kalkutta trägt auf einer Wand folgende Inschrift: »Heute verscheide ich in den Himmel.« Im Katholizismus ist die Taufe zur Errettung unverzichtbar. Mutter Teresas Nonnen »taufen« die Patienten heimlich, indem sie ihnen ein feuchtes Tuch auf die fiebrigen Brauen legen und die magische Formel hauchen, die angeblich die Erbsünde austilgt und Eingang in das Reich Gottes verschafft. Natürlich führt der ungewisse Weg des Katholiken durch Fegefeuer und weitere Leiden in dessen Flammen, bevor er zum Himmel gelangt. Ein nachforschender Reporter schrieb über diese Vorgehensweise:

Behalten wir im Hinterkopf, dass Mutter Teresas weltweites Einkommen mehr beträgt, als zur Unterhaltung mehrerer erstklassiger Kliniken in Bengalen nötig wäre. Der Entschluss, dies nicht zu tun und stattdessen eine chaotische und komische Einrichtung zu betreiben … ist vorsätzlich getroffen worden. Es geht hier nicht um die ehrliche Linderung der Schmerzen, sondern um die Verbreitung eines Kultes, der auf Tod und Leiden und Abängigkeit basiert.

Mutter Teresa (die während ihrer Komplikationen mit Herzanfällen und Altersschwäche … Einblick in die besten und teuersten Kliniken im Westen bekommen hat) hat sich in einem verfilmten Interview selbst entlarvt. Sie beschrieb einen Krebskranken in den letzten Todeskämpfen, der unerträgliche Schmerzen litt. Mit einem Lächeln sagte Mutter Teresa in die Kamera, was sie diesem Todespatienten gesagt hatte: »Du leidest wie Christus am Kreuz. Jesus wird dich dafür küssen.«40 Viele Menschen, die jahrelang mit Mutter Teresa zusammengearbeitet haben, schätzen sich glücklich, dass sie so etwas wie einer Sekte entkommen sind. Susan Shields, die über neun Jahre lang als Missionarin der Nächstenliebe in der Bronx, in Rom und in San Francisco tätig war, schreibt:

Ich war imstande, mein klagendes Gewissen ruhig zu halten, weil uns beigebracht worden war, dass der Heilige Geist Mutter Teresa leitet.

Das anzuzweifeln war ein Zeichen für mangelndes Vertrauen und, noch schlimmer, für die Schuld der Sünde des Stolzes. Ich ließ meine Vorbehalte fallen und hoffte, eines Tages die vielen Widersprüche verstehen zu können … Widersprüche gibt es in Hülle und Fülle, und nicht der letzte ist Mutter Teresas Verbindung zu fragwürdigen Personen, von denen sie hohe Geldsummen erhielt und denen sie ihren Segen und ihre Zustimmung erteil- te. 1981 war sie auf einem Foto in Port-au-Prince in Haiti zusammen mit Michele Duvalier zu sehen, der Frau des berüchtigten Diktators Jean Claude Duvalier (»Baby Doc«). Anlass war die Verleihung des haitianischen Preises der Legion d’honneur an Mutter Teresa. Im Gegenzug lobte sie die wunderbare Behandlung der Armen in Haiti, während sie in Wirklichkeit die Hölle auf Erden durchlitten. Die Duvaliers mussten von Haiti flüchten, um ihren Wohlstand und ihr Leben in Sicherheit zu bringen.

Dann haben wir das Foto mit John-Roger Hinkins, den damals bereits alle als den offensichtlichsten aller Betrüger erkannt hatten, den Anführer der »Erleuchtungs«-Sekte »Movement of Spiritual Inner Awarness« (MSIA, »Bewegung des spirituellen inneren Bewusstseins«). Hier war der Anlass die Verleihung des »Integrity-Preises«, zusammen mit einem Scheck über 10.000 US-Dollar von diesem schamlosen Scharlatan, der behauptete, ein höheres »spirituelles Bewusstsein« als Jesus Christus zu haben.

Diese kleine, vielbewunderte Frau, die von ihrer Kirche in Kürze zu einer Heiligen gekürt werden soll, erhielt über eine Million US-Dollar von Charles Keating, der zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, weil er vom einfachen Volk Hunderte Millionen Dollar erschwindelt hatte. Keating, ein überzeugter Katholik, wurde jedesmal von Mutter Teresa besucht, wenn sie in Kalifornien war. Sie schrieb an den Richter Lance Ito und bat um Milde für Keating. Hier ein Auszug aus dem Antwortschreiben von Staatsanwalt Paul W. Turley an Mutter Teresa:

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen eine kurze Erläuterung der Verbrechen zu liefern, deren Mr. Keating überführt worden ist, um Ihnen Verständnis zu vermitteln von der Quelle des Geldes, das Mr. Keating Ihnen gab, und Ihnen vorzuschlagen, den moralischen und ethischen Schritt zu tun und das Geld an die rechtmäßigen Besitzer zurückzuerstatten … Fragen Sie sich selbst, was Jesus tun würde … wäre er in Besitz von Geld, das gestohlen worden ist … ich behaupte, dass Jesus die gestohlene Habe sofort und ohne zu zögern an die rechtmäßigen Besitzer zurückgeben würde. Sie sollten dasselbe tun. Ihnen ist von Mr. Keating Geld gegeben worden, das er nachweislich durch betrügerischen Diebstahl erworben hat. Gewähren Sie ihm nicht den »Ablass«, den er begehrt. Behalten Sie das Geld nicht! Geben Sie es denen zurück, die dafür gearbeitet und es verdient haben!

Dieser Brief wurde über fünf Jahre vor Mutter Teresas Tod geschrieben.

Staatsanwalt Turley zufolge hat er keine Antwort von Mutter Teresa erhalten, die keine Anstalten machte, diese zu Unrecht erhaltene Spende zurückzuerstatten

in IHM

joachim