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Hallo HP

Hat jemand der keine Heilsgewissheit nach der Bekehrung hat, sich noch gar nicht bekehrt, auch wenn er das vielleicht denkt, weil es ihm vielleicht so eingeredet wurde?

Gruss
Michael / CH

Lieber Michael

Es gibt ein Song, der geht etwas so:

Wenn Du denkst dass Du denkst dann denkst Du nur dass Du denkst...usw?

Und dann gibt es noch die reformatorische "Sicht": "denken verboten".

Man kann sich viel einreden: Die Bekehrung  - die Heilsgewissheit - und die  Heilsungewissheit.

Alles hat etwas mit glauben zu tun.

Die Bekehrung kommt dadurch zustande, dass man Gott glaubt, dass es wahr ist, dass der Herr Jesus vollkommen gerecht ist  und ich vollkommen ungerecht bin. Wenn man Gott glaubt, (gehorsam ist) und  in Reue Busse über sich und sein Werke  = Sünden tut, dann ist das der Start der Bekehrung und wenn diese echt ist, werden die Werke die der Heilige Geist in Jakobus fordert und Luther so verteufelte, folgen.

Heilgewissheit,  die bekomme ich, wenn ich an das Werk des Herrn Jesus das er für mich getan hat glaube, Das sicherste Kennzeichen, dass jemand Heilssicherheit hat, ist, wenn Er für das Werk des Herrn Jesus dankt und IHN anbetet. Heilsgewissheit  ist eine der bestens bezeugten Lehren des Wortes Gottes.

Heilsungewissheit ist eine bösartige Lehre viel evangelikaler Kreise und fördert die Depression vom Menschengläubigen und unterstützt die Heuchelei von von Gemütern die sich nicht von dieser Krebslehre trennen. Glauben an die Verheissungen Gottes in Christo Jesu ehren Gott und führen uns in die Heiligung und die Abhängigkeit unseres neuen Herrn.

In IHM
Hans Peter   23.1.06

Lieber HP

<<Heilsungewissheit ist eine bösartige Lehre viel evangelikaler Kreise<<

Wie meinst du das? Das man Heilsgewissheit haben muss um bekehrt zu sein? Meinst du eine solche Lehre?
Verstehe nicht...

Gruss
Michael / CH
 
23.1.06

Lieber Michael
Wer lehrt, dass man das Heil wiederverlieren kann, lehrt, dass die Errettung kein vollkommenes Werk ist, dass die Wiedergeburt aus Gottes Wort keine vollkommene Sache sei, der sagt, auch wenn er es nicht  direkt sagt, "das Werk des Herrn am Kreuz zur Erlösung der Seinen" sei abhängig von unserem praktischen Zustand und schmälert dadurch den Sieg des Herrn über Sünde, Tod und Grab. Solche "Lehren" verniedlichen aber die Sünde, weil sie unterscheiden müssen zwischen kleine Sünden, groben Sünden, zeitweiligen Sunden, andauernden Sünden und ähnlichem Quatsch. Sie wollen die Menschen versklaven und an sich und ihre Lehren und Gemeinden binden, Mehr Sinn macht diese zur Heuchelei auffordernde "Lehre" nicht. Bei uns würden solch "Geschwister" nicht in die praktische Gemeinschaft aufgenommen. Es ist eine Krebs- Lehre gegen die Verheissungen des Herrn

in IHM
Hans Peter

 

Hallo HP  23.01.06

Danke für deine Antworten.

Leider wurde aber meine Frage nicht beantwortet. Wenn ein Frischbekehrter keine Heilsgewissheit hat, ist er dann nicht bekehrt?

Gruss

Michael / CH

Lieber Michael

Ich danke Dir, für Deine Dir eigene Hartnäckigkeit. Jetzt kommen wir auf einen Boden, der ganze Konferenzen der Brüderversammlungen in Atem gehalten hat. Die hatten mich zum Teil sogar unsicher geredet... Ich könnet Dir seitenweise über den Unterschied des Römer 6 zum Römer 7 resp.  8 "Christen" nachberichten. Über den den Zeitpunkt des  Empfangs und der Versiegelung und Salbung mit dem Heiligen Geist, was alles theologisch hochinteressant sein mag, aber in keinem Fall irgend jemand irgendwann je geholfen hat
Kurzum:
    Wer dankt, der hat!
    Wer nicht dankt, der weiss es nicht.

 Ich danke immer dem Vater, dass Er mich in dem Herrn Jesus erlöst hat von mir selbst, von der Sünde und der Macht des Todes,  dass Er, der Sohn Gottes meine Sünden getragen hat und für mich den Tod erlitten hat, sich zur Sünde machen liess. Ich habe jede Sekunde Heilsgewissheit, weil ich dem Werke des Sohnes zur Ruhe gebracht worden bin von meinen eigenen Werken und in  Anbetung mich an derselben Person erfreue wie der Vater. Ich habe alles,  "ich weiss alles",  (im Sinne des 1. Joh. Brief)

in IHM
Hans Peter  23.01.06