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soundwords - Vorsicht

 Taufunterricht ("nur für Ungläubige")

 Was folgt, wenn ich meine Kinder habe taufen lassen?

Der Glaube weist {damit} für sie die Welt, das Fleisch und den Teufel zurück und erkennt an, .... (Darby)

 

https://www.garthe-software.de/soundwords/Newsletter/Newsletter_14_01_2006.htm

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Manche deutsche (und andere) „Brüder“ vertreten die Auffassung, dass J.N. Darby die „Kindertaufe“ vertreten habe, weil er eben doch noch ein paar Relikte aus der kirchlichen Tradition nicht aufgeben konnte. Persönlich glauben wir, dass keiner dieser „Brüder“ je Darbys eigene Begründung für seine Auffassung gelesen hat. Solchen wollen wir mit folgendem Artikel von J.N. Darby "Die Taufe – ihre Bedeutung für mich und meine Kinder" die Möglichkeit dazu geben. Vielleicht werden jene nach dem Lesen dieses Artikels ihre Auffassungen über Darbys Gründe ein wenig korrigieren.
 

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Sollte unbedingt gelesen werden (momentan unter)

https://72.14.207.104/search?q=cache:cmWheguXa-IJ:www.soundwords.de/artikel.asp%3Fid%

 

Auszug aus J. N.Darby

Was folgt, wenn ich meine Kinder habe taufen lassen?


Der Glaube weist {damit} für sie die Welt, das Fleisch und den Teufel zurück und erkennt an,
dass ihre ganze Erziehung und Heranbildung unter dem Gesichtspunkt geschehen muss, dass sie Christus auf Grund Seines Todes angehören. 
Der Glaube betrachtet sie als tot der Welt gegenüber; 
deshalb darf ich meinen Kindern nicht etwas in der Welt gestatten, das ich selbst als Christ nicht tun würde. 
Ihre ganze Erziehung sollte im Blick darauf geschehen, dass Christus ein Recht über sie erlangt hat. 
Wenn sie noch nicht verantwortlich sind, dann bin ich verantwortlich, die Rechte Christi über sie zu wahren. 

 

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Wir von der Redaktion neigen persönlich zu der Auffassung, die J.N. Darby über die Taufe hatte. Wir haben allerdings auch viel Verständnis für solche, die die Haustaufe ablehnen, solange sie nicht die Auffassung vertreten, dass die Taufe ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem. ...
Dazu gilt es zu berücksichtigen, dass man weder die Haustaufe im Sinn von Darby noch die Gläubigentaufe (unter Berücksichtigung, dass die Taufe nicht ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem) „beweisen“ kann. Das macht uns demütig und duldsam im Verhältnis zueinander. ....


Für biblisch begründete Kritik sind auch wir jederzeit offen.


Herzliche Grüße
Das SoundWords-Team
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 Was passiert wenn man Ungläubige wie Gläubige behandelt ?

Wo Ungläubige da mitmachen, werden sie die perfekten Heuchler.

Aber nur Heuchler erziehen zum heucheln. 

Wenn man die Tauf - Lügner ausschließt,
so ist die Taufe
das sichtbare, wahre Bekenntnis des Mitgestorbenseins mit Christus.
 

Unter Tauf - Lügner verstehe ich Menschen, welche sich zu unrecht taufen lassen, aus welchen Grund auch immer.
Unter Tauf - Lügner verstehe ich Menschen, welche zu Unrecht Menschen taufen, wo die Täuflinge gar nicht wissen wie ihnen geschieht, also ohne glauben (Zwangsgetauft in Verantwortung gestellt, etwas zu sein, zu haben, was nicht ist).

Kurt R.

 

Hallo zusammen

Aus: https://www.google.ch/search?hl=de&q=%22+J.N.+Darby+%C3%BCber+die+Taufe+hatte.+Wir+haben+allerdings+auch
+viel+Verst%C3%A4ndnis+f%C3%BCr+solche+%22&btnG=Suche&meta=lr%3Dlang_de
Dem Newsletter 14.01.2006

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SoundWords - Newsletter                                 Wuppertal, den 14.01.2006

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Wir von der Redaktion neigen persönlich zu der Auffassung, die J.N. Darby über die Taufe hatte. Wir haben allerdings auch viel Verständnis für solche, die die Haustaufe ablehnen, solange sie nicht die Auffassung vertreten, dass die Taufe ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem. (Im Artikel "Grundlegende Gedanken zur Taufe" wird ausgeführt, was wir mit diesem Gedanken meinen.)

Auch sind wir mit W. Kelly der Meinung, dass man oft dort am lautstärksten für bestimmte Taufansichten kämpft, wo man die Bedeutung der Taufe am wenigsten verstanden hat (das wird vielleicht nicht in jedem Fall so sein!).

Dazu gilt es zu berücksichtigen, dass man weder die Haustaufe im Sinn von Darby noch die Gläubigentaufe (unter Berücksichtigung, dass die Taufe nicht ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem) ???beweisen“ kann. Das macht uns demütig und duldsam im Verhältnis zueinander. So haben auch wir unsere Kinder zwar sehr früh, aber doch auch erst nach ihrem Glaubensbekenntnis, taufen lassen – sicher auch mit Rücksichtnahme auf den Geschwisterkreis, in dem wir uns aufhalten, der zum allergrößten Teil die Gläubigentaufe (ohne einmal auf das dahinterliegende Taufverständnis einzugehen) vertritt.

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<< Dazu gilt es zu berücksichtigen, dass man weder die Haustaufe im Sinn von Darby noch die Gläubigentaufe (unter Berücksichtigung, dass die Taufe nicht ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem) „beweisen“ kann. Das macht uns demütig und duldsam im Verhältnis zueinander. ....<<

1) Sie "glauben" an etwas <<Wir von der Redaktion neigen persönlich zu der Auffassung,<<, aber sie können es nicht beweisen? Das würde ich nicht tun...
2) Nehmen wir einmal an, das obere (ihre Aussage) ist in Gottes Sinn, dann ist es wirklich gut und dann könnte ich das hier sicherlich so stehen lassen.
3) Wenn aber nicht, dann ist es ein schöner Trick. Denn folgendes: Sagt man aus, das man die "Taufe als Bekenntnis" beweisen kann, dann ist man nicht demütig... Oder nicht?
4) Zudem denke ich, dass man diese "Gläubigentaufe", die sie meinen (welche denn, das sagen sie uns nicht) wohl sicherlich nicht beweisen kann. Wie will man ein Gläubigentaufe, die nicht existiert, beweisen?

<<Wir haben allerdings auch viel Verständnis für solche, die die Haustaufe ablehnen, solange sie nicht die Auffassung vertreten, dass die Taufe ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem. ...<<

1) Nun, wie verhält es sich hier? Entweder man glaubt an die Haustaufe oder an die "Taufe als Bekenntnis". Oder gibt es noch eine dritte Variante?
2) Würde man die Auffassung vertreten, dass die Taufe ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder Ähnlichem, ja dann stünde man im Widerspruch zur Haustaufe, aber das schliessen sie hier ja aus. Sie haben nichts gegen eine andere Sicht, solange sie der eigenen Sicht nicht widerspricht! Denn das würde die "Taufe als Bekenntnis" tun.

Gruss
Michael / CH
 

 

Hallo Zusammen    15.02.06

Ich beziehe mich auf den verlinkten Artikel auf: https://72.14.207.104/search?q=cache:cmWheguXa-IJ:www.soundwords.de/artikel.asp%3Fid%

<<Die Taufe ist der Ausdruck der Annahme dieses Gerichtes, die Ablehnung des ersten Menschen vor Gott, das Bekenntnis, dass ich den Tod verdient hätte, wenn ich meinen Lohn als Mensch bekommen würde, d. h. wenn Gott mit mir auf Grund dessen, was ich bin, verfahren würde. Doch Christus, der zweite Mensch, nahm das alles auf Sich, als Er in Gnade für mich starb. Deshalb steht geschrieben: "Die Zöllner rechtfertigten Gott, indem sie mit der Taufe des Johannes getauft worden waren", und wir rechtfertigen Gott, wenn wir uns verurteilen; doch "die Pharisäer und Gesetzgelehrten machten in bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes wirkungslos, indem sie nicht von ihm getauft worden waren" (Luk. 7, 29-30). Ein Jude bekannte durch die Taufe des Johannes seine Sünden, verzichtete auf alle Ansprüche, die er hatte, und bekannte, dass er alle seine Hoffnungen nur auf Den setzte, den Johannes ankündigte: "Der nach mir kommende ist mir vor, denn er war vor mir" (Joh. 1, 15). Die Pharisäer jedoch rechtfertigten Gott nicht, denn sie verurteilten sich selbst nicht; sie machten den Ratschluss Gottes wirkungslos, indem sie sich weigerten getauft zu werden. Das zeigt, was die Taufe bedeutet; ich möchte nicht auf den Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der christlichen Taufe eingehen, sondern nur bemerken, dass ein Unterschied zwischen beiden Arten der Taufe besteht.<<

Der Schreiber argumentiert so: Die Juden liessen sich als Ungläubige taufen und nahmen damit auf sich, dass sie den Tod verdient hätten, etc. (Nehmen wir einmal an das würde stimmen). Dann wird erwähnt, dass es einen Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der christlichen Taufe gibt. Genau da liegt der Schlüssel! Man kann nicht mit der Taufe des Johannes argumentieren, wenn es nicht das Gleiche ist!
Und warum wurde dann der Unterschied nicht aufgezeigt? Wie würde der denn aussehen? Kann man das überhaupt? Welche Lehre der Taufe käme dann raus? Wenn er (Unterschied) aber aufgezeigt würde, dann würde man merken, wie gross er ist. Aber würde man dann nicht auch merken, dass man nicht mit der "Taufe des Johannes" argumentieren kann...?

Und wie soll ein Kind "Gott rechtfertigen"? Hat es diese Erkenntnis denn?

<<Doch wenn er mit Christus auf einem Schauplatz teilhaben will, wo Gott verunehrt worden ist, wo die Sünde geherrscht hat und wo Christus zur Sünde gemacht worden und der Sünde gestorben ist, so kann das nur geschehen, wenn er dem Bilde nach durch den Tod geht. <<

Und wo findet sich dieses "Teilhaben am Schauplatz" in der Bibel? Ich kann das echt nicht nachvollziehen?

<<So war Saulus noch in dem Zustande, der ihm als Sünder eigen war und hatte noch Sünden auf sich, obschon er vor dem Gerichte sichergestellt war, als zu ihm gesagt wurde: "Stehe auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen" (Ap. 22, 16). Seine Sünden waren noch nicht abgewaschen, weil er noch nach außen hin mit dem ersten Menschen in Verbindung stand, bis er auf Christus getauft worden war, und als ein auf Erden lebender Mensch kam er erst durch die Taufe in die christliche Stellung. Wenn Leben in die Taufe geschlossen wäre, müsste es dann nicht heißen: "auf, lass dich taufen, WEIL deine Sünden abgewaschen sind? Weiter heißt es in Ap. 2, 38: "Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft ZUR Vergebung der Sünden", nicht WEIL eure Sünden schon vergeben sind, was die sagen müssten, die die sogenannte "Großtaufe" lehren.<<

Zum Blauen:

Vielleicht liegt der Schlüssel bei Stehe auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen" (Ap. 22, 16). darin, nicht eine zeitliche Abfolge zu sehen, sondern eine Aufzählung ohne einen zeitlichen Ablauf. Denn ein solches "und" gibt es im Altgriechischen sehr wohl. Ob es das hier auch ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Zum Roten:
Würde das obere Stimmen, dann gäbe es keine Probleme, dann bräuchte es auch kein "WEIL". Vor dem "ZUR" steht in meiner Bibel noch "auf den Namen Jesu Christi"! Und durch den Namen Jesu Christi (weil er gestorben ist, etc.) bekommt man Vergebung und nicht durch die Sünde!

Würde man aber die Haustaufe lehren, dann müsste man:
1) annehmen, das Kinder Busse tun könnten! Für was denn? Haben sie Sündenerkenntnis? Sind sie reuig? Wenn ja, dann könnten sie sich aber auch bekehren! Und das auch vor der Taufe! Wenn nein, auf was sollen hin sollen sie dann Busse tun?
2) annehmen, das ein Kind mit Haustaufe die Vergebung der Sünden zugesprochen hat. Und wenn es wieder sündigt? Werden dann die Sünden von Zeugung des Kindes bis Haustaufe vergeben? Oder wie stellt man sich das vor? Bei der Bekehrung, bekommt man dann Vergebung der Sünden von Haustaufe bis Bekehrung. Oder sind dann nochmals alle mit eingeschlossen?

<<
Wenn uns aber auch nichts über das Taufen von Kindern geschrieben steht, so werden in der Schrift doch Haustaufen erwähnt, 

und die Häuser wurden getauft

  • nicht, weil jeder, der dazu gehörte, glaubte (das kann der Fall gewesen sein oder auch nicht), 

  • sondern weil sie Häuser von Gläubigen waren. 

<<

Dazu:
Apg 18, 8 (Schlachter 2000)
Krispus aber, der Synagogenvorsteher, wurde an den Herrn gläubig samt seinem ganzen Haus; auch viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen.

Ich finde mit dem Programm Mybible nur diese Stelle!
Heisst es nicht, dass sein ganzes Haus gläubig wurde? Also auch seine Familie? Also, wo liegt das Problem? Wo steht, dass "
weil sie Häuser von Gläubigen waren" alle Bewohner, auch die Ungläubigen und Kinder, getauft wurden?
Zudem: Bezieht sich das "und" nur auf die Korinther, die zuhörten, oder aber auch auf das Haus des Krispus?

Gruss
Michael / CH