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> 2749 Empfehlungsbrief
Forumfrage: Forumantwort:

Hallo HP  11.04.06

War es zur Zeit des NT üblich, einem Reisenden ein Empfehlungsschreiben für eine andere Gemeinde mitzugeben?

Gruss

Michael / CH

 

Lieber Michael   11.04.06

im Worte Gottes finden wir den Hinweis, (2. Kor.3),  dass der Apostel Paulus keinen Empfehlungsbrief benötigte. Das nehmen dann etliche zum Anlass, dass sie von sich meinen, auch keinen Empfehlungsbrief zu benötigen. Das kann es ausnahmsweise ja wirklich mal geben, wenn man unter den besuchten Geschwistern gut bekannt ist, oder wenn wenigstens einige Geschwister den Besucher kennen, wie es eben ein Apostel Paulus war. Aber wenn man in eine Gemeinde kommt, wo man unbekannt ist, braucht es ein Empfehlungsbrief.  Wenn ich also bei Euch einen Besuch abstatten würde, würde ich konsequenterweise von den Geschwistern in Frauenfeld einen Empfehlungsbrief erbitten.

in IHM
Hans Peter

 

Hallo HP  12.04.06

Danke für deine Antwort. Kannst du mir aber nicht meine Frage beantworten?

Gruss und Dank
Michael / CH

13.04.06
Nee!
 da habe ich wirklich keine Ahnung, das müsste ein Historiker oder so beantworten. Mir genügt meine Antwort…..

liebe Grüsse

Hans Peter

 

Hallo HP

Meine Frage war weil ein "bekannter" Bibellehrer die Aussage machte und sagte:
Zur Zeit der ersten Christen war es Brauch ein Empfehlungsschreiben in eine unbekannte Gemeinde mitzunehmen, das diese dort wissen, das es sich um einen Gläubigen handelt.


Gruss
Michael / CH
 

Lieber Michael    15.04.06

Ich kann das so nicht bestätigen weil ich ja keine Quellen dazu habe, aber es würde dem Biblischen Kontext entsprechen.

in IHM
Hans Peter

Hallo HP   17.04.06

<<aber es würde dem Biblischen Kontext entsprechen<<

Welchem Kontext? Kannst du mir das erklären? Danke.

Gruss
Michael / CH
Lieber Michael  17.04.06

Den Zusammenhang sehe ich in:

2Kor 3,1 Fangen wir wiederum an, uns selbst zu empfehlen? oder bedürfen wir etwa, wie etliche, Empfehlungsbriefe an euch oder [Empfehlungsbriefe] von euch?

2Kor 3,2 Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen {O. und wohl gekannt} von allen Menschen;

2Kor 3,3 die ihr offenbar geworden, daß ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, {W. durch uns bedient} geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

2Kor 3,4 Solches Vertrauen aber haben wir durch Christum {O. durch den Christus} zu Gott:

2Kor 3,5 nicht daß wir von uns selbst aus tüchtig sind, etwas zu denken, als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott,

2Kor 3,6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

Der Apostel macht ganz deutlich, dass etliche, - solche die nicht so bekannt waren wie er, einen Empfehlungsbrief brauchten.
Anderen hat der Apostel jeweils einen "Empfehlungsbrief" mitgegeben,  (Rö 16) oder sie empfohlen,  (Philemonbrief.)
  Wenn man die Briefe durchliesst, findet man fast in  jedem auch einen "Empfehlungsbrief"  verborgen.

in IHM
Hans Peter