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> 2756  Jungfrauen

Hallo Hans Peter,    27.04.06

Gestern bei der Bibelstunde hat eine Frau eine kritische Frage gestellt:

Warum wurden die Jungfrauen beim Krieg gegen die Midianiter verschont? (4.Mose 31, 17-18) Sexuelle Belohnung für die Sieger,
wie die Atheisten behaupten?

Für Deine ausführliche Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Kannst Du mir vielleicht die Webseiten nennen, die viele angebliche Widersprüche in der Bibel auflösen können.

Viele herzliche Segensgrüße

Hans-Holger
 

Lieber Hans Holger

darf ich das ins Forum legen?

in IHM

Hans Peter

 

Lieber Hans Peter,

Ja, natürlich. Darüber habe ich mir schon den Kopf zerbrochen. Warum ausgerechnet die Jungfrauen? Hatte Mose in diesem Fall wieder eigenmächtig gehandelt? Was sollten die Israeliten mit ihnen machen? Die Mischehe war ja nicht erlaubt. Sklavinnen im Haushalt? Was steht im Urtext genauer? Auf die Antworten bin ich sehr gespannt.

In Liebe Jesu verbunden

Hans-Holger

 

Lieber Hans - Holger 

wenn Du die Fragen jeweils ins:  phpbb - Forum, nur für bibelbezogene  Fragen  legst,

 kann man auch von Unterwegs schreiben! (nur by the  way)

in IHM
Hans Peter

Lieber Hans-Holger,

gerade wenn wir über Midian nachdenken, dann müssen wir über sein Abstammung und über seine Geschichte nachdenken. Midian ist ein Sohn von Abraham und Ketura. Das ist von ganz enormer Bedeutung für die weiteren Erwähnungen von Midian in der Bibel.

Ich überspringe ein paar Erwähnungen und erinnere nur daran, dass Mose selbst in das Land Midian floh und das Zippora (die Frau von Mose) eine Tochter des Priesters von Midian war. In Midian gab es lange vor Israel einen Priesterdienst! Offensichtlich war dieser Priesterdienst in Übereinstimmung mit den Gedanken Gottes, zumindest finden wir nichts Gegenteiliges in der Schrift. Noch in 4. Mose 10 fordert Mose seinen Schwiegervater Reghuel auf mit dem Volk zu ziehen. Midian wurde offensichtlich mehrfach vor die Wahl gestellt, dem Volk Gottes zugehörig zu sein, sich als wirkliche Söhne (Same) Abrahams zu erweisen. Nach Hebr. 2 nimmt sich der HERR des Samens Abrahams an.

In Johannes 8 lernen wir, dass Nachkommen Abrahams nicht unbedingt Kinder oder Söhne Abrahams sind.  "Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun;" (Joh. 8,39)

Also, Nachkommen Abrahams sind nicht unbedingt Kinder Abrahams. Dies trifft natürlich ganz besonders auf Midian ab 4. Mose 22 zu. Nachdem Midian völlig geoffenbart hat, dass er mit den Kindern Abrahams nichts gemein hat, kommt es zu einer Gerichthandlung von seiten Gottes, die aber nicht zur vollständigen Vernichtung von MIdian führt. So lesen wir z.B. in Richter 6 das Gott Israel für sieben Jahre in die Hand Midians gab.

Wir müssen also bei der Frage nach der Behandlung der Jungfrauen genau beobachten, wie Gott handelt. Diejenigen, die völlig geoffenbart hatten, dass sie sich mit einem System eins machten, dass gegen Gott gerichtet war, die wurden gerichtet.

Wer hatte sich aber nicht völlig mit diesem System eingelassen? Die Kinder und ganz offensichtlich die Jungfrauen, sie waren nicht damit eins geworden. Ihnen wird Gnade gewährt. Sie können zu dem Teil der wahrhaftigen Kinder Abrahams kommen. Gott nimmt sich nach Hebr. 2 des Samens Abrahams an. Genau das lernen wir auch hier. In Midian sind Nachkommen Abrahams, die durchaus auch noch seine Kinder werden können. Löscht Gott diese auf Grund der Taten der Väter aus? Überhaupt nicht! Gott gibt die Möglichkeit wahrhaft Kinder Abrahams zu werden. So wie Reghuel eingeladen wurde mit dem Volk Israel, mir den wahrhaftigen Nachkommen (Kindern) Abrahams zu ziehen, so erhalten auch die Kinder, bis hin zu den Jungfrauen die Möglichkeit wahrhaftige Kinder Abrahams zu werden.

Wenn behauptet wird, es handle sich um eine sexuelle Belohnung für die Sieger, dann ist das einfach Gotteslästerung! Da sind nämlich nur 12.000! in den Kampf gezogen. Der Sieg gehört Gott! Das Volk wird später bei Ai noch lernen das in ihm, erst Recht in einem Teil von ihm keine Kraft ist. (Josua 7,5)

Gott ist langsam zum Zorn und groß an Güte (2. Mo. 34,6; 4. Mo. 14,18; Neh. 9,17; Ps. 86,15; Ps. 103,8; Ps. 145,8; Joel 2,13; Jona 4,2) so hat er sich besonders im AT geoffenbart.

Gott gibt Gnade für die Kinder und Jungfrauen, jede andere Behauptung ist Blasphemie!

herzliche Grüße

Ulrich     

 

Hallo Hans Peter,

Danke, dass Du die Frage ins Forum gestellt hast. Aber sie wurde leider nicht ganz beantwortet. Die Frage lautet ja, warum nur die Jungfrauen verschont wurden, d.h. warum die männlichen Kinder und die verheirateten Frauen getötet wurden. Diese Kinder konnten nicht dafür, das sie männlich waren. Die Frauen konnten nicht dafür, dass sie verheiratet waren. Warum hatte Gott nicht ihnen, sondern nur den Jungfrauen die Gnade gewährt? Da möchte die Frau bei unserer Bibelstunde genau wissen. Denn sie möchte den Vorwurf der Atheisten entkräftigen.

Schalom

Hans-Holger

 

Lieber Hans-Holger,  28.04.06

 wenn du aufmerksam liest, dann wirst du feststellen, dass alle Kinder die sich ihre Jungfrauenschaft bewahrt hatten, verschont wurden. Dies trifft sowohl für männliche, als auch natürlich für weibliche zu. Übrigens haben wir in 1. Kor. 7 ein ähnliches Problem. Da wird in einigen Übersetzungen immer vorn Jungfrau gesprochen, tatsächlich ist aber immer Jungfrauenschaft im Sinne von bewahrter Unschuld gemeint.

 herzliche Grüße

 Ulrich

29.04 2006    29.04.06

 Lieber Ulrich

 " ...dass alle Kinder die sich ihre Jungfrauenschaft bewahrt hatten, verschont wurden.

Dies trifft sowohl für männliche, als auch natürlich für weibliche zu"

 Das Wort Gottes widerspricht deiner Aussage:

 4Mo 31,17 So tötet nun alles Männliche unter den Kindern, und tötet alle Weiber, die einen Mann im Beischlaf erkannt haben;

4Mo 31,18 aber alle Kinder, alle Mädchen, {W. alle Kinder unter den Weibern} welche den Beischlaf eines Mannes nicht gekannt haben, laßt euch am Leben.

 ---------------

 "Übrigens haben wir in 1. Kor. 7 ein ähnliches Problem."

 Aus meinem griech - deutsch Lexikon (BWS)

 3933 parthenos   

 

  • I.) d. Jungfrau
    1) eine heiratsfähige Frau; spez.: eine unberührte Frau die noch keinen
    Geschlechtsverkehr mit einem Mann hatte. Jes 7,14; 8,8;
    Mt 1,23; 25,1.7.11; Lk 1,27; 1Kor 7,25.28.34; 2Kor 11,2;
    2) viell.: eine jungfräuliche und heiratsfähige Tochter oder ein Mündel;
    thn parqenon autou ist jedoch eher: d. noch jungfräuliche "Auserwählte"
    oder Verlobte eines Mannes. 1Kor 7,36;
    nicht jedoch: d. männliche Jungfräulichkeit, denn das wäre: 3932
    3) ein unberührter Mann d. noch keinen Geschlechtsverkehr mit einer
    Frau hatte; ein Junggeselle; oder im übertr. Sinn: ein Mann d. sich
    vom Götzendienst rein hält, so in: Offb 14,4;
     

    ------------- 

    Grüße Kurt R.

  • Lieber Kurt,  29.04.06

     du hast ja so Recht! Mit deinem Wörterbuch kannst du alles beweisen. Deine Ausführungen stehen überhaupt nicht im Gegensatz zu meinen Erklärungen. Ich will dir das an einem ganz einfachen und hoch aktuellen Beispiel, dass sicherlich auch viele nachprüfen können verdeutlichen.

     Vor knapp zwei Jahren wurde ich in die Zentrale eines meiner umsatzstärksten Kunden eingeladen. Obwohl die Zentrale mitten im Ruhrgebiet, nämlich in Gelsenkirchen liegt, wurde als Konferenzgesprache Englisch vereinbart. Ich fand das ziemlich "bescheuert" aber der Konzerninhaber (ebenfalls Deutscher) wollte das so.

     Wir kamen ziemlich schnell zu dem Begriff "turnover". Ich stellte dann die Frage, denn das war vorher gar nicht geklärt, ob wir uns nun in der englischen oder in der amerikanischen Terminologie unterhalten. Würde die englische Terminologie zutreffen, dann würden wir gerade über den Unternehmensumsatz reden, träfe aber die amerikanische Terminologie zu, dann redeten wir gerade über die Kündigungsquote der Mitarbeiter.

     Das die Aussagen in deinem (BWS) Lexikon so stehen, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel. Wenn du aber 1. Kor. 7 liest, dann wirst du ziemliche Probleme haben mir zu erklären, wie ein Mann mit seiner Jungfrau umgehen kann. Wenn du den Begriff Jungfrau wörtlich nimmst, dann würde es eine Jungfrau geben die für ihn bestimmt ist, die er aber nicht zur Frau nimmt!

     Wenn du allerdings nur einen winzigen Zeitraum lang die von mit vorgeschlagene Lösung als die mögliche betrachtest, dann hast du ein solch unwahrscheinliches Konstrukt gar nicht mehr nötig. Übrigens übersetzt die "Elberfelder 1905" auch "Jungfrauenschaft". Ich bin also nicht der einzige der so eine Möglichkeit für wahrscheinlich hält.

     Mein Vorschlag: Du lässt einfach zu, dass es Leute gibt die mehr verstehen als die Autoren deines (BWS) Lexikon. Dann sind wir plötzlich beide auf einem Nenner.

     herzliche Grüße

     Ulrich  

     

    30.04.2006

     Lieber Ulrich,

     Ich wollte dir nur aufzeigen, daß deine Aussage:

     " ...dass alle Kinder die sich ihre Jungfrauenschaft bewahrt hatten, verschont wurden.

    Dies trifft sowohl für männliche, als auch natürlich für weibliche zu"

     nicht zutrifft.

     4Mo 31,17 So tötet nun alles Männliche unter den Kindern, und tötet alle Weiber,

    die einen Mann im Beischlaf erkannt haben;

     Richtig ist, daß alle männlichen Kinder getötet wurden!

     Zur Beute gehörten unter anderem:

     4Mo 31,35 und was die Menschenseelen betrifft, so waren der Mädchen,

     welche den Beischlaf eines Mannes nicht gekannt hatten, insgesamt 32000 Seelen.

     Männliche Kinder sind in der verteilten Beute an Menschenseelen nicht enthalten!

     -------------------

     "Übrigens haben wir in 1. Kor. 7 ein ähnliches Problem."

     

    Der genannte Text in Mose 31 ist nicht mit Problemen behaftet, außer man dichtet welche hinein.

    ------------------

    "du hast ja so Recht! Mit deinem Wörterbuch kannst du alles beweisen.

    Deine Ausführungen stehen überhaupt nicht im Gegensatz zu meinen Erklärungen." (Einleitung)

     "Mein Vorschlag: Du lässt einfach zu, dass es Leute gibt die mehr verstehen als die Autoren deines (BWS) Lexikon. Dann sind wir plötzlich beide auf einem Nenner." (Schluß)

     Was soll ich davon halten ?

    ------------------

     "Wenn du allerdings nur einen winzigen Zeitraum lang die von mit vorgeschlagene Lösung als die mögliche betrachtest, dann hast du ein solch unwahrscheinliches Konstrukt gar nicht mehr nötig. Übrigens übersetzt die "Elberfelder 1905" auch "Jungfrauenschaft". Ich bin also nicht der einzige der so eine Möglichkeit für wahrscheinlich hält."

     Ich benutze die Elberfelder 1905 (BWS), somit ist dein Vorwurf völlig ungerechtfertigt.

     5Mo 22,14 und bürdet ihr Dinge zum Gerede auf und bringt einen bösen Namen über sie aus und spricht: Dieses Weib habe ich genommen und mich ihr genaht und habe die Zeichen der Jungfrauenschaft nicht an ihr gefunden:

    5Mo 22,15 so sollen der Vater des jungen Weibes und ihre Mutter die Zeichen der Jungfrauenschaft des jungen Weibes nehmen und zu den Ältesten der Stadt in das Tor hinausbringen;

     Das Wort Jungfrauenschaft kommt 2 mal vor, nicht in 1.Kor. 7 und nicht in 4.Mose 31 !

     Gruße

    Kurt R

     

    30.04.2006

     Lieber Hans-Holger

     Im AT:

    4Mo 31,1 Und Jehova redete zu Mose und sprach:

    4Mo 31,2 Übe Rache für die {W. Vollziehe die Rache der} Kinder Israel an den Midianitern;

    danach sollst du zu deinen Völkern versammelt werden.

     Atheisten sind Missionare gegen Gott und möchten keinen Gott über sich haben.

    Daher versuchen sie Gottes handeln und sein Volk in den Dreck zu ziehen,

    die Gläubigen verunsichern, Probleme zu machen, das eigentliche Ziel.

     

    Daß nur jungfräuliche Mädchen übrig gelassen wurden heißt nichts anderes,

    als daß ihnen die Rache nicht so galt, auch umgebracht zu werden.

    Sondern in Gefangenschaft zu gehen. 

    Ob das nun eine Gnade ist, wenn man als Kind ohne Vater und Mutter in der Fremde ist,

    das kann sich jeder selber ausmalen. 

     

    Im NT.

    Röm 12,19 Rächet nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebet Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben:

    "Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr". {5. Mose 32,35}

     

    -----------------

     Lieber Ulrich

     Beim nochmaligen nachforschen und genauen Hinsehen übersetzt die Elberfelder 1905 in 1. Kor. 7

    nicht mit Jungfrauenschaft, wie du zitierst, sondern mit Jungfrauschaft., wobei das ...schafft kursiv geschrieben ist,

    was hier (Kursiv) beim kopieren des Textes nicht sichtbar wird, aber beim nachschlagen in der Bibel ersichtlich ist. 

     1Kor 7,36 Wenn aber jemand denkt, er handle ungeziemend mit seiner Jungfrauschaft, wenn er {O. Jungfrau, wenn sie} über die Jahre der Blüte hinausgeht, und es muß also geschehen, so tue er, was er will; er sündigt nicht: sie mögen heiraten.

    1Kor 7,37 Wer aber im Herzen feststeht und keine Not, sondern Gewalt hat über seinen eigenen Willen und dies in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrauschaft {O. Jungfrau} zu bewahren, der tut wohl.

     Herzliche Grüße

    Kurt R. 

     

    Lieber Kurt, 30.04.06 

    bezogen auf 4. Mose 31 hast du Recht, da habe ich zu oberflächlich gelesen. Bei 1. Kor. 7 habe ich dich wahrscheinlich durch Jungsfrau(en)schaft auf die falsche Fährte geschickt. Es zweigt einfach, dass wir immer genau lesen müssen, was im Wort Gottes steht. Ich hatte meinen Kommentar zu 1. Kor. 7 einfach frei runtergeschrieben, ohne exakt nachzulesen.

     Danke für deine Hinweise und auch für deine Korrektur.

     herzliche Grüße

     Ulrich

     

    2.5.06
    Liebe Hans Holger
    ich versuche weniger die genaue Wortbedeutung zu geben, darauf wurde bereits eingegangen, sondern einfach eine entfache Auslegung zu verfassen, so wie ich das in eine Bibelstunde auch machen würden. Ich gehe da selten auf einen Vers ein sonder auf den Zusammenhag es Kapitels.
        In diesem Kapitel sagt Jehova dem Mose, dass er nach dem Gericht an Midian sterben würde. Mose, das dürfen wir häufig sehen, ist ein Schattenbild des Herrn Jesus. Hier wird dem Volk klar gemacht, dass alle Einflüsse, die es zu Fall gebracht haben,==>  (4. Mose 25,6), nun göttlich gelöst werden, das heisst aber nichts anderes, als dass der Tod über jede Art Hurerei kommen musste. Alles was die Gemeinschaft des Volkes Gottes mit Gott gestört hat, muss unter das Gericht, das ist eine sehr ernste Belehrung. Es geht  nicht darum hier dem Herrn zu gehören, wir sind hier am Ende der Wüstenreise, es geht hier darum, ob ER in unseren Leben wirtlich unser Herr ist, ob ER der einzige Herr ist.
    Israel hatte eins von schrecklichen Menschen eine Führung akzeptiert.  (Bileam) Die so genannte Christenheit ist auf die genau gleich Art gefallen wie das Volk in der Wüste.  Israel war mit Midian Verwandt, so war die Gefahr um so grösser, weil sie ungefähr die gleich Sprache sprachen und auch von Jehova redeten. Aber das ist so wie wenn ein Wiedergeborener Christ oder ein sog. Zeuge Jehovas von Jehova sprechen. Der Christ hat eine Lebensbeziehung zum Herrn der sog. Zeuge Jehova nicht.  Wir dürfen deswegen auch keinen Privat- Kontakt zu solch antichristliche Irrlehrern haben. Fromme Rede und süsse Worte  sind in der Regel mit Abfall von dem Lebendigen Gott gepaart. Man sieht es an den „Netten“ in der Regel haben sie nur das Fleisch im Zügel aber kein neues Leben, das ist nämlich nicht „Nett“ sondern wahr. Das Christentum das sich mit der Welt liiert, zB.: Fussball… fällt über die eigenen Beine. Das glaubt einer bis er selbst am Boden liegt. 
    Alle diese Dinge sind uns zur Belehrung (Nicht Lehre! Es gibt im Alten Testament keine Lehre für Christen.
    Aber die Geschichtlichen Tatsachen im AT vor allem in 2.M + 4.M  häufig in den Lehrbriefen zu christlicher Lehre. Siehe alle stellen zB mit Bileam.
      Bei: Petrus; Judas; Offenbahrung

     2Petr 2,15 da sie den geraden Weg verlassen haben, abgeirrt sind, indem sie dem Wege des Balaam nachfolgten, des Sohnes Bosors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,

    Jud 1,11 Wehe ihnen! denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum {O. Irrwahn, Verirrung} Balaams überliefert, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen.

    Offb 2,14 Aber ich habe ein weniges wider dich, daß du solche dort hast, welche die Lehre Balaams festhalten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis vor die Söhne Israels zu legen, Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.

    Der Dreh ist immer derselbe. Die Welt; Satan Sünde „will“ immer die Beziehung der Heiligen zu Gott stören.

    Kirchengeschichtlich ist es auch so, dass in dem Moment wo die Äußeren Verfolgen zurückgingen , das war der Fall, Vermischung mit der Welt perfekt. Und heute gibt es Christen, die meinen, wenn man nicht in der Politik mitmacht dann sei man kein rechter Christ, soweit ist die Verblendung schon. Aber die Religionsführer katholischer wie protestantischer Prägung haben immer Unterschlupf bei den weltlichen Fürsten gefunden.
    Ganz gefährlich ist es auch weil die Welt ja einiges aus dem Glaubensgut übernommen hat, so dass für mache die Grenzen verwischen.  Es ist ja auch so, dass auch in der Industrie + Politik Christen manchmal sehr gerne gesehen werden, (Aushängeschild?)  da muss man sehr abhängig zum Herrn bleiben, sonnst ist man schnell auf den Pfaden Jakobs. Alles was die Welt uns anbietet kann man in Ps 106.28 nachlesen:

      

    Und sie hängten sich an Baal-Peor und aßen Schlachtopfer der Toten;

    Bis jetzt ist  die midianitische Kirche noch nicht gerichtet worden. Die grosse Hure und ihre Tochter wird während der Drangsalszeit auf Erden gerichtet werden, moralisch ist diese Kirche aber bereits gerichtet, durch alle diejenigen, die sie und ihren Einfluss soweit wie nur irgend möglich verlassen haben.
     Wenn wir des Herrn sind, dann müssen wir alles schonungslos richten, (Verurteilen, Abstand nehmen) was mit dem midianitischen Baalams Geist zu tun hat.  In Tat und Wahrheit kehren aber immer mehr solche, die einmal bekannt haben, des Herrn zu sein, zurück zu Personenkult und dem Anbeten von Götzen und Toten.
    Die in Christo sind, sind aber Überwinder, machen grosse geistliche Beute und sind wahrhafte Anbeter des Vaters. Jeder Sieg über das Böse, durch geistlichen Kampf, bringt für Gott Gewinn.

    In Vers 6
    Und Mose sandte sie, tausend von jedem Stamme, zum Heere ab, sie und Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters, zum Heere; und die heiligen Geräte, die {O. und die} Trompeten zum Lärmblasen, waren in seiner Hand.

     

    wird uns der Kampfpriester Pinehas neu vorgestellt. Der Kampf musste priesterlich sein, wir müssen priesterlich Gott und einander dienen, egal was von uns gedacht wird.  Ein wichtiger Dienst im Lager ist das blasen der Trompeten, die zusammen mit den heiligen Geräten gebraucht werden muss. Nur blasen mit Trompeten ist nicht wirksam, es muss Gott gedient werden mit den Heiligen Geräten.  Pinehas war in war in 4. Mose 25.7 noch ein Antipas  (Einer gegen Alle) è Off 2.13,   Der Kampf gegen Midian durfte nicht ein fleischernen Kampf werden, er muss geistlich ausgefochten werden mit sich selbst…, dann aber mit allen zum Dienst Auserwählten (12 x 1000) Heiligen zusammen.
    Israel war übervorteilt worden durch eine List, =Lust des Fleisches, nun musste schonungslos Rache daran genommen werden. Midian kann hier alle die Fleischeslust angesehen werden, ohne das jetzt aber weiter breitzutreten. Das ist für jeden Heiligen demütigend aber umso notwendiger. Wer sich dem nicht unterzieht, bleibt zurück im Glaubensleben, und Gott bekommt durch sein Leben keine Ehre.

     Röm 12,1  Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst {O. vernünftiger Gottesdienst} ist.

    Wahre Heilige richten alle menschliche Ordnung wie (Philosophie, Politik, Religiosität, Unsittlichkeit, usw.) 

     

     

    1Tim 3,14     Dieses schreibe ich dir in der Hoffnung, bald {Eig. bälder} zu dir zu kommen;

    1Tim 3,15     wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste {O. Stütze} der Wahrheit.

    1Tim 3,16     Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt {O. nach and. Les.: Er, der geoffenbart worden im Fleische, ist gerechtfertigt usw.} im Geiste, gesehen von den Engeln, {Eig. erschienen den Engeln} gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

    Wenn wir uns nicht von allen weltlichen Verbindungen lösen, wird die Gemeinschaft mit dem Herrn und den Seinen um diesen Betrag geschwächt sein. Ich denke, es ist für jeden Einzelnen einfach gut, sich diese Dinge zu überlegen, und dann werden wir alle uns freuen auf den Moment, wo wir diesen elenden Leib verlassen dürfen und dann ohne Sünde, für immer IHN sehen und IHM dienen dürfen.

    Nun müssen wir leider sehen, dass die Kriegsleute im Gericht schwer gesündigt haben. Ähnlich unheiliges Mitleid mit der Sünde und mit Verführen erleben wir täglich. Die Krieger nahmen sich das, was für Ihre Fleisches- Lust dienlich war.  Häufig wird gerade nicht erkannt, was zum Fall diente!
    Es war die Absicht Gottes, dass die seinen all das richteten, was sie zum sündigen veranlasste.
    (1 Korinther 11,  20 -34) 

     1Kor 11,20    Wenn ihr nun an einem Orte zusammenkommet, so ist das nicht des Herrn Mahl essen.

    1Kor 11,21     Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist trunken.

    1Kor 11,22     Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämet die, welche nichts {O. keine} haben? Was soll ich euch sagen? soll ich euch loben? In diesem lobe ich nicht.

    1Kor 11,23     Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er überliefert wurde, Brot nahm,

    1Kor 11,24     und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis.

    1Kor 11,25     Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies tut, so oft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.

    1Kor 11,26     Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

    1Kor 11,27     Wer also irgend das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt unwürdiglich, wird des {O. hinsichtlich des; an dem} Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.

    1Kor 11,28     Ein jeder {W. Ein Mensch} aber prüfe sich selbst, und also esse er von dem Brote und trinke von dem Kelche.

    1Kor 11,29     Denn wer unwürdiglich ißt und trinkt, {Eig. Denn der Esser und Trinker} ißt und trinkt sich selbst Gericht, indem er den Leib nicht unterscheidet.

    1Kor 11,30     Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.

    1Kor 11,31     Aber wenn wir uns selbst beurteilten, {O. unterschieden; wie V.29} so würden wir nicht gerichtet.

    1Kor 11,32     Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, auf daß wir nicht mit der Welt verurteilt werden.

    1Kor 11,33     Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommet, um zu essen, so wartet aufeinander.

    1Kor 11,34     Wenn jemand hungert, der esse daheim, auf daß ihr nicht zum Gericht zusammenkommet. Das übrige aber will ich anordnen, sobald ich komme. 

    Da nur ganz selten in heiliger Konsequenz und geistlicher Entschiedenheit gehandelt wird, wo gehandelt werden muss, ist die wirkliche Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohne und untereinander in  aller Regel nicht so, wie sie sein könnte. Wer nicht konsequent in der Nachfolge lebt, hat den Geruch Ägyptens eben noch in der Nase.  
    Stand 3.5.06