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>2772  Christliche Rockmusik
 zum Neuen Testament

Forumfrage: Forumantwort:

 Berndt Steinhagen

Christliche Rockmusik

Diese erwähnte Musikrichtung ist mir nicht ganz fremd. Ich habe einmal ein christliches Rockkonzert live erleben wollen. Als ich dann ging, war ich irritiert: ich dachte, ich befinde mich auf einem schwankenden Schiff. (Gleichgewichtsstörung)
Was geschieht denn nun wirklich? Bei diesen Konzerten mit Überlautstärke (Überlastung des vegetativen Nervensystems) produziert der Körper ein Stresshormon. (Adrenalin). Da er es in der Menge nicht abbauen kann, verändert sich dieses Hormon in ein Morphiat. (von Morphium).

Endorphine. Und dieses Endorphin erzeugt einen Rauschzustand oder Glückszustand. Und dieser Rauschzustand wird als „Nähe zum Herrn“ oder wie auch immer, definiert.

Endorphine werden auch als „Glückshormone“ bezeichnet. Es ist ein biologisch-seelischer, nachweisbarer Ablauf.

Es ist ein ausgesprochen seelisches Event und hat keinen geistlichen Gesichtspunkt.

Stellen wir uns vor, Wir machen  morgens die  stille Zeit. Nebenbei lassen wir  eine entsprechende CD mitlaufen. Mit der erwähnten Lautstärke.

Das Ganze hat dann einen sicherlich sehr frommen Anstrich. Aber Wirkung? „Nähe“ zum Herrn? Ich weiss nicht.


Von der Adrenalinausschüttung sprach ich.

Wenn der geniale Schöpfer keine „Gegenbremse“ (Endorphine) eingebaut hätte, würde es zu einem Herzanfall kommen. Denn der Blutdruck würde sich in pathologische Höhen begeben und damit, wegen Überlastung, einen Herzstillstand verursachen.

Wenn ein bestimmtes „Limit“ aber erreicht ist, kommt es automatisch zur Gegenreaktion. Dieses Endorphin, das sagte ich schon, erzeugt einen rauschartigen Zustand, verbunden mit Müdigkeit und Schlappheit.

Die körperliche, aber auch die seelische Hemmschwelle gegenüber äusseren Einflüssen ist herabgemindert. Daher die überhöhte Empfänglichkeit gegenüber Drogen, bzw. sexuellen Reizen. (Aber auch "frommen" Erscheinungsbildern).

Damit habe ich nicht gesagt, dass es „automatisch“ zu diesen Dingen kommt. Aber die Hemmschwelle dafür ist, wie gesagt, herabgesetzt.

Jetzt beziehen wir das mal auf die Charismatik: was passiert hier?

Um die unbiblische „Geistestaufe“ zu erlangen, wird „gebetet, geschrieen, gefastet“. Und was passiert?

Der Körper wird, unbewusst, in eine seelische Extremsituation gebracht. Seelischer Stress.


Und irgendwann „bekommt“ man die Geistestaufe. Was ist nun jetzt passiert?

Wie oben: das Limit ist erreicht. Es kommt zu einem „Umkehrschluss“. Und dieses Endorphin erzeugt einen „Glückszustand“. Die langersehnte Glaubenstaufe! Endlich! Jetzt habe ich „sie“ auch. Und mit  diesem „Glücksgefühl“ kommen seelische Phänomene zur Erscheinung, verbunden mit den charismatischen Phänomen.

Es erfolgt, gleichzeitig, eine verzerrte Wahrnehmung, auch biblischer Wahrheiten. Daher die ungeistliche Überbetonung geistlicher Gaben.

Der weise Salomo würde sagen: Nichts neues unter der Sonne. – Vor allem, wenn man weiss, wie es „funktioniert“.