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>2773  die Hure der Welt
 zum Neuen Testament

Forumfrage: Forumantwort:

Der Hass der Welt

Predigt v Rolf Scheffbuch

Wir wollen die Rückzugsgefechte Satans sehr ernst nehmen und daran denken, dass nicht nur der Kindermord von Bethlehem sehr furchtbar waren. Als Säuglinge umgebracht wurden. Es ist heute, rund um die Welt, ein Kampf. In der Urchristenheit herrschte kein Friede. Jeder Brief des Paulus ist im Streit geschrieben worden, weil die falsche Lehre alle durcheinander bringen wollte. Ob es die Galater waren, die Korinther. Die einen fühlten sich erhaben mit ihren Visionen und Paulus kommt und zeigt die Linie. Wie kann man die Angriffe des Teufels überwinden? Welche Kraft hat die Gemeinde? Sie hat keine Burgen, keine irdischen Waffen. Und das allerschlimmste ist, wenn Christen meinen, sie brauchten staatlichen Schutz. Den sollte man gar nicht suchen. Wir brauchen auch nicht die Presse, dass sie für die Sache Jesu eintritt. Alles falsch! Wir brauchen keine Fürsprecher und einflussreiche Leute. Also: wie überwindet man?

Antwort: Durch des Lammes Blut! Das ist eine Beschreibung des Heilsgeschehens. Weil Jesus für uns, sündige Menschen, starb. Weil ich Seine Gnade gratis empfange. Ich darf daran glauben: ich bin geborgen für Zeit und Ewigkeit. Auch, wenn ich voller Fehler und Mängel bin. Ich lebe von Deiner Güte. Dieses Bekenntnis wird durch die Jahrhunderte die Kraft der Gemeinde sein! Und wo das fehlt, wird Kirche sterben. Überwinden in der Kraft des Blutes. Das ist nichts Magisches, als müsste man das als Vokabel plappern. Nein. Die Sache ist gemeint. Das, was der Herr Jesus für uns am Kreuz erworben hat, das ist mein Heil. Und das Bekenntnis zu Jesus, das klare Jesuswort. Dass Jesus lebt, das ist die Siegeskraft der Gemeinde. Nichts anderes. Wir können uns dem Kampf nicht entziehen. Passen wir auf, dass die Gemeinde Jesu nicht streitet um Riten und Formen, menschliche Dinge, Ämter. Das ist gar nicht wichtig. Wir sollen ein Zeugnis sein vor der Welt. Dann können wir auch zusammen stehen, brauchen nicht Menschen und ihren Organisationen untertan sein.

Wir kennen das: jetzt wird alles ganz neu in der Gemeinde Jesu. Es wird auf die Pauke gehauen. Wir wollen jetzt eine attraktive Gemeinde sein, eine Imponierende und wir wollen das überzeugend darstellen. Bleiben wir doch bei dem, was wir sind. Wir sind ganz schwache Leute. Heute wird soviel mit dem Mund geplappert. Der Gemeinde Jesu steht es gut an, zu sagen: wir sind schwache Leute.

Was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt.

Wir wollen uns nichts einbilden. Wenn die Gnade Jesu uns nicht beschirmt, würden wir täglich in die schlimmsten Sünden geraten. Wir leben alle von der Bewahrung Jesu. Wir brauchen gar nicht den Mund voll zu nehmen. Und deshalb siegt die Gemeinde Jesu auch nicht durch ihre Modernität, ihre Attraktivität  und durch ihre Weltoffenheit. Es kann sogar eine Gefährdung sein. Wir sehen in der Geschichte, wie oft dies der Gemeinde Jesu zur Gefahr wurde. Wenn wir hören, welche Töne geschwungen sind: wo man menschliche Grössen angebetet hat. Ich denke an die Zeit des dritten Reiches, hier in Deutschland. Und wie oft hat die Gemeinde gemeint, sie müsse mitlaufen, mitspringen. Was hat denn die Gemeinde Jesu in dieser Welt zu tun? – Sie trägt die Leidensnachfolge ihres Herrn. Die Gemeinde Jesu lebt vom bösen Gerücht, von der Verleumdung, weil die Feindschaft gegen Jesus da ist in der Welt. Dass die Urchristengemeinde schon so früh, unter Nero, in die Verfolgung gerissen wurde. Was haben denn diese kleinen Christengemeinden von Rom verbrochen? Und so  ging es weiter. Aber das Schlimmste ist unter Konstantin passiert. Das war schlimmer, als alles andere vorher. Als Konstantin den einen üblen Schritt getan hat: dass er Christengemeinde und Staat eins gemacht hat! Das ist das Allerschlimmste, das geschehen konnte. Verfolgung hat nie geschadet, auch wenn viele das Leben verloren haben. Wir haben in unseren Ländern noch keine offene Verfolgung. Aber es gibt eine sehr gehässige Grundstimmung. Wenn das einmal losbricht, dieser Christushass! Glauben wir nicht? Abwarten. Aber das ist der Weg der Gemeinde Jesu. Der stille Weg.

Der nicht wiederschalt, als er gescholten wurde. Der nicht drohte, da Er litt.

Wir wollen beten, dass die Christen in den Ländern der Verfolgung, nicht zu den Waffen greifen. Das einzige Machtzeichen: überwinden in der Kraft des Blutes Jesu – und durch das Zeugnis!

Weil wir unser Leben lieben,  deshalb machen wir so unheilvolle Kompromisse.  Das ist richtig, dass die Christen sich dieser Welt nicht anpassen. Wir wollen unser Leben nicht lieben bis in den Tod. Macht, was ihr wollt. Wir sind Leute mit einem Zeugnis, mit einem Wort.

Denken wir nur mal an die grossen Zeugen wie Paul Schneider in Buchenwald. Als ein Prediger des Evangeliums. Wie sie ihn totgeschlagen haben. Als er hinaus rief am Ostermorgen: Christus ist die Auferstehung und das Leben. Er kam nicht weit. Das ist ein Bild für uns. Wir werden uns doch nicht in irgendwelche gottwidrigen Dinge hinein ziehen lassen. Bleiben wir reine Jesus-Gemeinde. Die Frage war oft gestellt: wird die Gemeinde das 20. Jahrhundert überleben? Glauben wir nicht? Gerade in Deutschland. Wo der Unglaube so massiv voran schreitet. Worauf richtet sich denn die Welt? Gegen das Christuszeugnis!

Dass Jesus geboren wurde, das will niemand wissen. Ob Christus oder nicht, - da sei höchst umstritten. Man weiss ja nichts Genaues. Obwohl es in der ganzen Antike kein Ereignis gibt, das historisch so bezeugt ist, wie das, was Jesus tat, wirkte. Von seiner Geburt bis zu seiner Auferstehung. Das wundert uns doch nicht. Beweisen können wir nicht. Was können wir beweisen? Aber das Zeugnis ist eindeutig. Es gibt keinen Grund irgendetwas in Zweifel zu ziehen.

Es gibt keine Garantien, dass Kirchenorganisationen erhalten bleiben.  Auch Kirchengebäude werden zerfallen. Titel und Ämter haben keine Bedeutung. Was bleibt, ist das Zeugnis und die Kraft des Blutes Jesu. Der Antichrist. Welche Speerspitze hat der Antichrist? Die Erlösungskraft Christi will er bekämpfen. Das wird der Kampf sein! Diese antichristlichen Kräfte haben in den Jahrhunderten gewirkt, bis in unsere heutige Zeit. Johannes sagt, es sind viele Antichristusse jetzt schon da. Das bleibt durch die ganze Geschichte hindurch.

Wir wollen nicht, dass Dieser über uns herrsche.

Nein, das wollen wir nicht Das sagt der  moderne Mensch, der sich an die Stelle Gottes setzt, die Normen setzt und die Werte, 

Wir brauchen uns nicht zu ängstigen: im Himmel steht der Sieg fest.

Prüfen wir, wo uns die Welt von Jesus trennt!

Und wir dürfen wissen: in den Verfolgungszeiten ist die Gemeinde immer gewachsen!

Wenn die Kirche zur Hure wird, mit der Welt buhlt, zu den Politikern rennt, bei jeder Party dabei sein will und sagt: wir reden alles, was ihr wollt. Wir geben unsere ganze Botschaft hin, nur um bei euch mitmachen zu dürfen. Wenn ihr uns auch noch auf das Schild erhebt, dann machen wir alles mit. Das kann nicht sein! Das ist eine Scheidungsfrage an die Gemeinde Jesu.