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> 2782  Miterlebt?   Forumfrage: Forumantwort:

Hallo Liebe Bibelfreunde,

ich schaue gerne mal auf Eurer Seite vorbei. Da ich eine Zeitlang bei den Charismatikern gewesen bin und Ihr Euch mit diesem Thema ausführlich beschäftigt möchte ich mich an euch wenden.
Da ich mal so eine Heilungsveranstaltung besucht habe und ich gesehen habe, dass die Menschen zumindest selbst wirklich geglaubt haben geheilt worden zu sein, komme ich immer wieder ins Zweifeln, ob da nicht doch etwas wahres dran ist. Daher meine Frage an euch:
Kennt irgendjemand von Euch jemanden, der so eine Heilung mal selbst miterlebt hat? Oder einen "Wunderheiler" der nachher mal zugegeben hat, das er sich das nicht erklären kann, wieso die Menschen geheilt werden (bzw. das glauben)?
Es muss doch wenigstens einen Menschen geben, der selbst Zeugnis geben kann, der umgekehrt ist und jetzt einsieht, dass er einen Fehler begangen hat.

Vielen Dank für Eure Hilfe und möge Gott Euch segnen bei der Aufklärung der Dinge.

Gute Grüße
Sebastian

Lieber Sebastian.

Bitte, gib doch mal auf dieser Seite, rechts oben, in die Googleleiste "Charismatik" ein.
 Da wirst Du mit Sicherheit fündig.

Mit frdl. Gruss - Berndt

 
Ein paar Auszüge aus dem Buch https://jerry.kohop.de/   Eingesandt von Bendt

Der “Toronto-Segen”--ein Wirken des Heiligen Geistes?

Stutzt und staunt, lasst euch verblenden und erblindet. Sie sind trunken, aber nicht vom Wein, sie schwanken, aber nicht vom Rauschtrank. Denn der Herr hat über euch einen Geist tiefen Schlafes (oder der Ohnmacht, der Betäubung) ausgegossen, und er hat eure Augen, die Propheten, verschlossen und eure Häupter, die Seher verhüllt.Jes. 29. 9-10

Was für ein Geist ist es, der im 20. Jahrhundert auf bestimmte Gruppen innerhalb der Christenheit ausgegossen wurde, die diese “Geistesausgiessung” ein “zweites Pfingsten” nennen und überzeugt sind, durch eine “Geistestaufe” den Heiligen Geist und die biblische Geistesfülle empfangen zu haben? Diese Frage hat schon beim ersten Auftreten der Pfingstbewegung die verantwortlichen Brüder der Gemeinde Jesu Christi bewegt; sie stellt sich heute mit der Ausbreitung der Charismatischen Bewegung neu und verstärkt, und sie wird durch die auffälligen Geisteswirkungen, die in den letzten Jahren in charismatischen Gemeinden auftreten und als “Totonto-Segen” bezeichnet werden, nur noch dringlicher.

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, ob es der Geist Gottes sein kann, der Menschen dazu bringt, umzufallen oder wie trunken umherzutorkeln, stundenlang zu zittern und sich zu schütteln, in tierähnliches Geschrei auszubrechen oder zwanghaft und anhaltend zu lachen. Diese Erscheinungen gehörten bereits bei den Anfängen der Pfingstbewegung dazu! Heute wird dieser “Segen” in dieser Bewegung eifrig gesucht!

Es gibt wohl keinen wiedergeborenen Gläubigen, der angesichts solcher Massenszenen nicht Unbehagen, Angst und eine innere Warnung empfindet. Die Anhänger des Pfingstgeistes jedoch versichern, dass solche innere Vorbehalte bloss aus dem Verstand oder von Satan kämen, der verhindern wolle dass Christen zur Kraft und Fülle des Geistes durchbrechen. In grossen Mehrheit begrüssen sie die Ausbrüche des “Toronto-Segens” als ein Wirken des Heiligen Geistes, als eine, “geistliche Erfrischung” ja sogar als Vorboten der seit 90 Jahren vorhergesagten grossen Massenerweckung, die nun angeblich vor der Tür steht!

Was ist die Wahrheit? Jeder Gläubige ist herausgefordert, eine Antwort auf die Frage zu finden: Ist das wirklich der Geist Gottes, der hier wirkt? Oder ist es ein andersartiger, falscher Geist (2.Kor. 11.4)? Die vielen verwirrten Strömungen und Entwicklungen in der Christenheit machen deutlich, dass wir, die wir in den letzten Tagen leben, allen Grund haben, die Warnung zu beherzigen: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.

1.Joh. 4.1Eine solche Prüfung kann sich jedoch nicht auf Augenschein und Erlebnisse, auf innere Erfahrungen und Gefühle gründen. Allein das geoffenbarte Wort Gottes, die Heilige Schrift kann für uns der Masstab zur Prüfung der Geister sein. Jedes echte Geisteswirken wird darum mit der Offenbarung des geschriebenen Wortes übereinstimmen, während jeder betrügerische Geist (1.Tim. 4.1) daran erkannt werden kann, dass er zwar das echte Geisteswirken in manchem täuschend ähnlich nachmachen kann, aber zwangsläufig an bestimmten Punkten dem Wort Gottes zuwiderhandeln muss und verdorbene Früchte hervorbringt! (Wenn Gott uns nicht die Möglichkeit gegeben hätte, die Dinge zu prüfen, die auf dieser Welt geschehen, dann hätte er uns nicht den Auftrag gegeben alles zu prüfen. Daher können wir auch falsche Geister erkennen.)

1.

Der Heilige Geist bewirkt Freiheit, nicht Zwang. Er wirkt überführend und erleuchtend am Herzen des Gläubigen. Er leitet ihn, aber er überfährt ihn nicht und beachtet den Willen und die bewusste Persönlichkeit des Menschen.Wo aber der Geist Gottes ist, da ist Freiheit. (2.Kor. 3.17)Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. (1.Kor. 14.32)

Deshalb wird als Frucht des wahren Geistes die Selbstbeherrschung (enkrateia)

Gal. 5.22; 2.Petr. 1.6 Der Heilige Geist umgeht die Persönlichkeit des Menschen nicht und zwingt ihn nicht dazu, bewusstlos Ihm zu Willen zu sein, sondern er erneuert und erleuchtet das geistliche Bewusstsein des Gläubigen und leitet ihn innerlich, durch Erkenntnis und eigene Willensentscheidung den Willen Gottes zu tun. (verg. Röm. 12.2; Kol. 1. 9--10)

Dagegen ist jedes Geisteswirken, das den Menschen zu zwanghaften Handlungen veranlasst und sie wie Marionetten lenkt, von einem Geist der Finsternis, der gefangennimmt, überwältigt und versklavt. (verg. Apg. 10.38; 2.Tim. 2.26)

2.

Der Heilige Geist wirkt auf den Geist, auf das Bewusstsein des Menschen ein und nicht auf das Unbewusste. Er gibt Licht und Klarheit des Verstandes, nicht auf aufgewühlte Emotionen und dämmerartige Trancezustände. Er wird daher als Geist der Besonnenheit genannt. ( 2.Tim. 1.7)

Diese Eigenschaft der Bewusstheit und Selbstkontrolle, des Bei-Sinnen-Seins ist Gott so wichtig, dass er uns vielfach in seinem Wort ermahnt, besonnen und nüchtern zu sein, statt berauscht oder ohne Selbstkontrolle. (vergl. Apg. 26.25; Röm. 12.3;

1.Tim. 2.9; 2.15; 3.2; Tit. 1.8; 2.2; 2.4; 2.5; 2.6; 2.12; 1.Petr. 4.7)Das Wort Gottes betont mehrfach, dass echtes Geisteswirken das Gegenteil von Berauschtheit und Euphorie ist (vergl. Eph. 5.18) dass es Nüchternheit wirkt. Gerade angesichts der Verführungen der Endzeit lesen wir in der Bibel die Aufforderung: “ So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. (1.Petr. 4.7)

Der Heilige Geist führt nicht in unbewusst-ekstatische Glückserlebnisse und Kraftdurchströmungen, sondern zu grösserer Bewusstheit und zur Vollerkenntnis des Christus; seine Kraft wird im bewussten Dienen erfahren, nicht im bewusstlosen rumliegen!!Ein wildes, unordentliches Sich-fallen und Sich- gehen lassen in Geschrei, hysterischem Gelächter und unkontrollierten Körperbewegungen, die oft jedem Anstand und jeder Zucht und Reinheit widersprechen (vergl. Eph. 5.3-4) und Aussenstehenden Anlass zur Lästerung Gottes geben, kann niemals das Ergebnis göttlichen Geisteswirken sein! Eine Versammlung, deren Anblick Ungläubige zu der berechtigten Frage veranlasst, ob diese Menschen von Sinnen sind (vergl. 1.Kor. 14.23) kann niemals von Gott gewollt sein, denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens (od. der Harmonie, Ruhe).

Der Geist, der gesagt hat: “Lasst alles anständig und ordentlich zugehen! (1.Kor. 14.40)

Ekstase--eine Frucht des Geistes?

Die Befürworter des “Toronto Segens” und verwandter charismatischer Geisteswirkungen führen häufig das Argument an, Gott wirke eben Neues und sei nicht an das Wort gebunden. Sie verweisen auf die “reinigenden” und tiefen und überwältigenden Gotteserfahrungen, die Menschen im Zustand der Trance und Hysterie angeblich gemacht hätten. Das seien doch gute Früchte, auf die komme es an!

Aber Gefühle und ekstatische Erlebnisse sind ein trügerischer Prüfstein.. Jeder, der sich etwas mit New Age und falschen Religionen auskennt, weiss, dass es dem Verführer ein Leichtes ist, Menschen die sich einem falschen Geist geöffnet haben, tief beglückende Erlebnisse, innere Schauungen, das Empfinden von Reinigung und “innerer Heilung”, “Liebe” und übernatürlicher Kraft zu vermitteln. Von solchen Erlebnissen die z.T. erschreckende Parallelen zum Ruhen im Geist aufweisen (Shakti Pat) können auch Yogis, Okkultisten und New Age-Anhänger berichten.

Dagegen sehen wir aus der Schrift, dass Trunkenheit und Rückwärtsstürzen ausnahmslos ein Zeichen eines Gerichtes Gottes ist. (Die Blösse aufdecken) vergl: 2.Mose 20,26

Der Geist, der Frauen und Männer zur Schamhaftigkeit, Sittsamkeit, Zucht und Keuschheit leitet, wird niemals zulassen, dass Personen beiderlei Geschlechts in einer Weise auf dem Boden neben und übereinanderliegen, die diesen biblischen Geboten direkt zuwiderläuft!

Genauso erkennen wir in den zahlreichen Zeugnissen, die Aussagen enthalten wie “Ich musste lachen und konnte nicht mehr aufhören, obwohl ich wollte”, “die Kraft zwang mich am Boden liegen zu bleiben, obwohl ich versuchte, aufzustehen” ganz klar die Handschrift des Widersachers, der versklavt und den Willen und die Würde des Menschen vergewaltigt.

Nach 1.Kor. 12.2 ist es ein Kennzeichen dämonischen Geisteswirkens, dass Menschen durch manipulative Macht zu den Dämonen “hingezogen ja fortgerissen” wurden.

Der Geist der Irreführung.

Ganz im Gegensatz zu den “Visionen” und “prophetischen Botschaften” aus der Charismatischen Bewegung sagt die Bibel für die letzte Zeit vor der Wiederkommen des Herrn nicht eine weltweite “Geistesausgiessung” und Erweckung voraus, sondern weltweite Verführung und einen zunehmenden Abfall grosser Teile der Namenschristenheit, der zum Aufstieg der Hure Babylon führt.

Auszüge aus dem Schriftendienst ESRA geschrieben von R. Ebertshäuser.

 

 aus einem anderen Forum, eingesandt von Berndt

xyz schreibt: ........ dass man mit diesen Gaben Gottes nicht leichtfertig, selbstsicher und leichtgläubig umgehen darf. Dieser Geist kann sich möglicher Weise als Nicht von Gott kommend erweisen.

Damit ist die Situation auf den Punkt gebracht. Als ehemaliger Charismatiker darf ich mir schon ein Urteil erlauben.
Damit wir uns richtig verstehen: Geistesgaben gibt es nach wie vor. Ich habe im nun wirklich säkularen „Spiegel“ von wirklich ungläubigen, aber erstaunten Journalisten folgendes gelesen:

In China traten apostolische Zeichen auf! Was war geschehen? In einem Missionsgebiet Chinas erfolgte die Gründung einer christlichen Gemeinde im heidnischem Umfeld. Und damit verbunden waren Zeichen und Wunder, wie zu Zeiten der Apostelgeschichte. Jawohl, das glaube ich! Aber im gleichen Atemzug betonten die Journalisten, dass nach Abschluss der Gründungszeit, - diese Zeichen verschwanden. Die Geistesgaben gibt es auch heute. Damit wir uns richtig verstehen.

Aber mit Sicherheit nicht auf der Basis, wie sie heute von selbsternannten Wundertätern und Heilungsspezialisten fabriziert werden. Der Heilige Geist ist kein Showgeist, der sich zur Unterhaltung bedienen lässt. Auch, wenn die äussere Gestaltung noch so fromm ist.

Wir haben heute, was es in den apostolischen Zeiten nicht gab: das vollendete Wort Gottes, die Bibel. Und die ist, definitiv, abgeschlossen. Wir haben das, was wir für unser Glaubensleben brauchen. Wir brauchen diese “Prophetie“ der Gegenwart ganz einfach nicht. Wir haben, wie gesagt, das Wort Gottes.
Geistesgaben, heute, wie sie sich im charismatischen Umfeld abspielen, sind einfach die ungeistliche Überbetonung dieser Gaben.
Beweis: Lesen wir doch mal die Lehrbriefe der Apostel im Neuen Testament. Was lesen wir? Im Anfangsstadium der Gemeinde genügte „der Schatten des Petrus, um, dass Menschen gesund wurden“, usw. – Später aber nicht mehr. Ich kann mich nicht erinnern, dass Apostel Show-Veranstaltungen, zwecks Heilung, Zeichen und Wunder veranstaltet hätten. Zum „Sprachengebet“, das überhaupt keins ist: Die Apostel sprachen in einer Sprache, die sie nicht gelernt hatten. (Pfingstrede). Trotzdem w u s s t e n sie, was sie sagten. Und sie wurden verstanden. Das Ganze hatte einen Sinn. Das war der Heilige Geist in „Aktion“.
In der Ch. ist das ganz anders. Durch die unbiblische „Geistestaufe“ erfolgt eine Extremsituation. Das hat mit dem Heiligen Geist überhaupt nichts zu tun. Diese Phänomene gibt es in anderen Religionen und Kulten, nämlich, genauso.
Wir können festhalten: die apostolische Sprachenrede und das heutige charismatische Gestammel sind zwei grundverschiedene Dinge. Aber nur eines kann richtig sein.
Preisfrage: was wird denn nun wohl das Richtige sein? Wie entsteht denn nun die „Geistestaufe“. Wenn man nachdenkt, etwas von Psychologie weiss, ist die Erklärung ganz einfach. Es ist ein biologisch-psychisch-seelischer Trick des Körpers.
Was geschieht denn nun hier wirklich?
Jemand (ich) kommt zum Glauben durch Bekehrung und Wiedergeburt. Ich bin mit dem Heiligen Geist versiegelt worden. Darüber müssen wir uns ja wohl nicht unterhalten. Dann kommt jemand und meint: tja, das ist aber noch nicht alles. Du musst mit dem Heiligen Geist „getauft“ werden. Dann bist du ein richtiger Christ. (Steht nicht in der Bibel). Aber als Neuling im Glauben: ja, dann möchte ich diese „Taufe „ auch haben. Man muss sich danach „ausstrecken“. Gut. Also „strecke“ ich mich danach aus. Ich bete, ich faste, ich schreie, ich hadere mit Gott. Ich will auf Biegen und Brechen die „Geistestaufe“ auch haben!!! Und endlich, ich Glücklicher, - jetzt habe ich sie „auch“.
So, und jetzt mal ganz ruhig: was ist denn nun eigentlich passiert? Durch meine pseudo-geistliche (falsche) Haltung habe ich mich in eine seelische Stresssituation gebracht. Der Körper beginnt ein Hormon auszustreuen. Adrenalin. Adrenalin ist ein „Stress-Hormon“. Die Produktion dieses Hormons erfolgt aber nicht ins Uferlose. Dem Schöpfer sei Dank. Es würde zum Herzrasen kommen, der Kreislauf bekäme Probleme. Dafür hat der Schöpfer eine Lösung geschaffen: wenn ein bestimmtes Mass erreicht wird, verwandelt sich dieses Hormon in das sogenannte Endorphin. Endorphin wird auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Es ist ein Morphiat. Eine morphiumähnliche Verbindung. Und was erzeugt es? Richtig! Einen Rauschzustand. Man schwebt auf Wolke 7. (Selber erlebt).
Ab jetzt bist du ein anderer Mensch. Ab jetzt wird in der Welt der „Erfahrung“ gelebt. Die Bibel? Nun ja,............ Primar, aber, sind ab jetzt „Wahrnehmungen“ , das alttestamentlich „So spricht der Herr“, Überbetonung der geistlichen Gaben usw., usw.. Es ist eine verzerrte, geistliche Wahrnehmung. Wir wussten, dass wir zur „Elite“ gehörten. Da wir aber "demütig" waren, haben wir das, natürlich, nicht laut gesagt. Aber wir hielten uns dafür. Wir hatten einen besonderen Draht zum Herrn. Der Gläubige, der „nur Bekehrung und Wiedergeburt“ aufzuweisen hatte? Der war für uns kein Thema.
Tut mir leid, meine Lieben, aber bei dieser Thematik konnte ich mich nicht bremsen......
Noch zum Abschluss: Ch. sind Kinder Gottes. Ganz klar. Sicher nicht alle. Aber sie müssen sich nicht bekehren. Sie sind es! Sie sind nur einen Schwarmgeist aufgesessen.
Mit freundlichem Gruss – Berndt

 

Weiterer Beitrag von mir:

Als gläubiger Ch. hatte ich einmal an einem „Lobpreisgottesdienst mit anschliessender Verkündigung“ teilgenommen. Es gab eine Lobpreis-Band, bei der man das eigene Wort nicht verstehen konnte. (????????) Anschliessend sprach ein deutscher Missionar von seinem Dienst in Indien. Er war sehr lebhaft und aufgeregt und pries die Heilungen und Wunder, die dort „wie am Band“ passierten. Da ich ein gesundheitliches Problem (Augen) hatte, bzw. habe, sprach ich mit diesem Bruder, der die Gabe der Heilung besass. Kein Problem. Er blickte nach „oben“, sprach ein Gebet „in Zungen“, legte seine Finger auf meine Augen und sprach: Sei sehend. (Wie der Herr Jesus). Wartete einen Augenblick und fragte mich: Siehst Du nun besser? Ich sagte. Nein. Den Augenfehler habe ich heute noch.
Gute Frage: Was nun?
Mit freundlichem Gruss – Berndt

 

Lieber Sebastian   29.05.06

ich möchte Deine Eingangsfrage noch von einer etwas anderen Seite beleuchten, gerade auch weil eine unveröffentlichte Frage sich mir so anbietet, sie mitzubeantworten. Doch noch zu der von Dir konkreten Frage.
Ja, ich kenne einige, die durch Pfingstokkultismus "geheilt" wurden.
 Die 2 krassesten Fälle, aus Frauenfeld TG/CH, wo ich ja herkomme.
Ein Mitarbeiter von mir, "predigte" in der Kaffeepause der Firma SIA, wo ich 4 Jahre gearbeitet habe, dass ein Wunderheiler der Pfingstler ihm sein ca. 7 cm zu kurzes, linkes Bein habe wachsen lassen.  Währenddem er das sagte, geifert er in der Kaffeepause aus dem Mund, fast auf mei Croissant,  war schrecklich, dass dieser David, so heisst er, sich ähnlich darstellte wie der David bei dem Philisterkönig. Selbst der Philisterkönig konnte da eigentlich nicht viel machen, ausser dass er mit diesem Manne nichts mehr zu tun haben wollte.  Also einer, der wenigen Philister, die noch einigermassen Klarhirn waren. Die Moral von der Geschichte war, dass ich von dem Moment eigentlich alle Traktate einpacken konnte. Wo ein Pfingstler sein falsches Evangelium predigt, ist der Boden nachher für eine lange Zeit, menschlich gesehen, verbrannt. Schau mal die Städte an, die die Pfingstler mit ihren Okkultmärschen erobert haben. 

Ein anderer Fall, während eines Haus zu Haus Traktate Einsatz mit meiner Frau:  ==> Türe öffnet sich, älteres Ehepaar, beide an Krücken! laden uns freundlich ein. Als wir sagen, dass wir in eine Art Brüderversammlung gehen, sagen sie, beide an Krücken: Nein, da gehen wir nicht hin, da geschehen keine Wunder....
 Das waren meine Augenöffner in jungen Jahren, für mich, da ich ja noch bei den exklusiven Brüdern war, und demzufolge nie etwas mit Irrlehren direkt zu hatte, schon etwas heftig.

Aber wer geht nun zu den Pfingstlern?
sind das alles unaufrichtige Heuchler?  Das ist Quatsch!
 Aber häufig sind es Menschen, die nie das Evangelium Gottes gehört haben, sondern ein Menschenevangelium vernommen und aufgenommen haben. Was ist ein Menschenevangelium? Das ist die Botschaft, dass Gott wunderbares mit einem vorhat, dass man da gesegnet werde, dass alle Probleme gelöst werden und dass man in dem Himmel käme, dass man den Krankheiten gebieten könne, aus dem Körper zu fahren, (GVC Winterthur...).  Welche fleischliche Natur möchte dieses Evangelium nicht glauben? 
Aber der Hacken ist dabei ist, es ist kein wahres Evangelium. Das wahre Evangelium zeigt uns die heiligen Ansprüche Gottes und unseren verderbten, elenden Zustand und dass wir ohne die Annahme der Gnade, die ich Christo Jesu geoffenbart ist, nicht errettet werden können, sondern für alle Ewigkeit verloren ist. Wer das Kreutz nicht kennt für den ist das Blut Christ nicht zum Heil.
 Da aber die für menschliche Natur, die jetzt einfach pfingstlisiert wurde, aber keine Wiedergeburt erlebt hat, kommt nun der Satan mit 7... böseren Geistern und erfüllt die ganze Pfingstler Szene mit Dämonen.
Im wesentlichen ist ein Pfingstlerzentrum eine Gratis Basis von Dämonen, wo sie den Menschen, der Gott darstellen sollte und die Tiere beherrschen sollte, zu Gottverhunzenden Tiersprachekünstlern verkommen lassen.
Früher habe ich geglaubt, die sind einfach meist geisteskrank, aber das muss ich zurücknehmen, das stimmt einfach nicht, nein! sie sind zum Spielball von Dämonen, ein Schauspiel gefallener Engel geworden..

Da aber etliche von Ihnen wahrhaft Gottsuchende waren, lässt ER sich auch heute noch von Angehörigen dieser Bewegungen finden. Das sind dann die, die dieses Babel verlassen, garantiert!

Mit freundlichen Grüssen
Hans Peter

 

Aus einem Forum rückkopert   29.05.06

 

Das Evangelium von der Geistesstaufe ist nicht mehr das Evangelium der Bibel. Ich meine hier die Lehre, die Geistestaufe sei ein dem Heilserlebnis nachfolgendes Werk des Heiligen Geistes, verbundener besonderer Heiligung.

Oft spricht man auch von eine zweiten Segen. Der Feind knüpft mit der zu einer Irrlehre fehlentwickelten Lehre von der Geistestaufe bei der aufrichtigen Sehnsucht vieler Gläubiger an, aus allen Ketten und Gebundenheiten, aus allem bewußten und getriebenen Sünden befreit zu werden.

Wie verführerisch muß da die Botschaft wirken, daß eine einmalige Erfahrung uns befreie und aller l Kämpfe ledig mache. Anstatt im schlichten, Glaubens gehorsam in der Gnade und der Erkenntnis Jesu Christi wachsen, will man mit einem Sprung in »ein Leben auf höherer Stufe, in andere Dimensionen« gelangen.

Mit drängender Ungeduld und Anstrengung erfleht man das so gehrte Erlebnis herbei. Hat es sich endlich eingestellt, ist man anfänglich wie berauscht von diesem Gefühl der Seligkeit. Man meint, endlich die Geistestaufe erfahren haben.

Der gewonnene Zustand wird als höherer Christenstand gewertet, als ihn eine bloße Bekehrung zu Jesus, und die erfahrene Rechtfertigung geben könnte. Mit dieser Lehre und den damit verbundenen »Erlebnissen« - die wirklich sehr »beseligend« sein können, wie ich aus eigener Erfahrung weiß - reißt man das Werk Christi und das Werk des Heiligen Geistes auseinander, trennt man in seinem Wirken Kreuz und Geist

Man hat ein anderes Evangelium, eine »Kreuz- und Erlebnis-Botschaft« und wird getrieben, dies fleißig in der Gemeinden, gewöhnlich über Handauflegung, zu vermitteln.

Nicht zufällig erwähnt Paulus an die Korinthern dem schon oft zitierten Vers von 2. Kor. 11, 4, daß sie ein anderes Evangelium recht gerne ertragen. Welch schwerwiegende Dinge werden doch mit dieser Bibelstelle ausgesagt.


Man vergleiche einmal Mt. 3, 11 mit Apg. 13, 25-30. Statt von der Geistestaufe zu sprechen, die Johannes der Täufer erwähnt, redet Paulus von der Kreuzigung Jesu und unserer Schuld.

So erfährt man nämlich als Ungläubiger, wie schon mehrmals betont, die Geistestaufe, die Wiedergeburt: Wenn man die Kreuzesbotschaft für sich persönlich annimmt, das Kreuz bejaht, sich für Jesus entscheidet.

So verrät uns beispielsweise 2. Kor. 12, daß Paulus ein einmaliges geistliches Erlebnis hatte. Doch der Vers 2 desselben Kapitels zeigt auch, daß er darüber 14 Jahre lang geschwiegen hat.

Mit anderen Worten, er hat es in seiner Verkündigung jahrelang nicht erwähnt. Er reiste nicht herum und erzählte den Versammlungen von seinen wunderbaren Geisteserfahrungen, Visionen und dergleichen, wie das leider heute immer mehr geschieht, und was bei der Seherin White Anlass zur Gründung der Sekte der Adventisten gab. Durch solche Praxis erhalten wir zunehmende sektiererische Abspaltungen.

In Kol. 2, 18 warnt Paulus vor Leuten, die sich mit ihren Gesichtern rühmen und fleischlich aufgeblasen sind es ist erwähnenswert, daß 2. Kor. 12, 7 die mit solchen Offenbarungen verbundene Gefahr des Hochmuts andeutet -, sich dabei aber sehr demütig gebärden können.

Dieses andere Evangelium kann auch ein Abgleiten des Gläubigen von der Basis des Vertrauens und Gehorsams hin zu beispielsweise Emotionen und gesteigerter religiöser Leistung bewirken.

Der Beginn war geistlich, und man endet im Fleisch, in Selbstgerechtigkeit. Sehr oft resultiert daraus vermehrte seelische Frömmigkeit, man bezeichnet Jesus als „Seelenbräutigam“, de Religiosität wird betörend aktiviert und dies alles kann sich , wie im Kolosserbrief gezeigt, unter einer Decke scheinbarer Demut verbergen.

Aus: „Gemeinde Jesus – endzeitlich unterwandert“? von A. Seibel

Mit freundlichem Gruss – Berndt

 

Dieses andere Evangelium kann auch ein Abgleiten des Gläubigen von der Basis des Vertrauens und Gehorsams hin zu beispielsweise Emotionen und gesteigerter religiöser Leistung bewirken.

Wir haben von "Erfahrungen" gelebt. Die Bibel war an zweiter Stelle. Je emotionaler, "desto näher beim Herrn". Im normalen Alltag, allerdings, war von "Emotion" nichts mehr zu spüren. Da war nichts mehr mit Hallejuja. Also musste die neue "Power-Spritze" her. Bis zum nächsten mal.......... Und sie kam, natürlich.
Und sollte der "fromme Karren" einmal nicht in der vorgegebenen Richtung laufen, - kein Problem, - dann kommt die nächste Weissagung in Form einer Strafandrohung.... "So spricht der Herr", - das muss man sich einmal vorstellen!, - und Ruhe war.
Denn wer wollte schon "den Geist betrüben".
Wer das nicht kennt, will und kann es kaum glauben. Aber das ist die Wirklichkeit.

Mit freudlichem Gruss Berndt.
Nach Lage der Dinge dürfte ich schon nicht mehr am Leben sein. Ich bin ein „Bollwerk der Finsternis“)

Bonnke, z. B. hat vor Jahren eine Prophetie der Superlative über Ruanda "abgegeben". Was folgte, war aber der entsetzliche Völkermord.
Korrektur oder Entschuldigung? Wo leben wir denn! Das haben diese "gesalbten" Knaben nicht nötig. Auf zur nächsten Prophetie. (Verbunden mit der Hoffnung, dass es diesmal besser "klappt". Und, wenn es der Zufall will und es klappt tatsächlich, das ist dann der "Beweis". Mit eine bisschen Allgemeinwissen hätte ich das auch gekonnt, obwohl ich die "Gabe" nicht habe Armes Christentum!

Allen einen gesegneten Tag - Berndt   30.05.06
 

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