Frage 2251

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Errettete verloren?

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Antwort von Karl-Hermann Kaufmann: 2242 Unterscheidungen

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Einige einzelne Beantwortungen: 2251 Errettete verloren?

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Aus einem Brief:
....
Einzige offene Frage wäre, kann ein Wiedergeborener »freiwillig< dem allen den Rücken kehren und »willentlich« vom Herrn abfallen

und weggehen, so daß er letztendlich doch noch verloren geht?

Zuerst einige Bibelstellen, die diese Möglichkeit grundsätzlich aufzeigen:
....
Die jetzt folgenden Bibelstellen sind -nach meiner bisherigen Erkenntnis von einer eindeutigen Klarheit:

1) Offb 3,5; Ein Gläubiger (Sendschreiben sind ja eindeutig an die Gläubigen gerichtet) wird aus dem Buch des Lebens gestrichen, d.h. er geht verloren.

Antwort 04.06.05

 Nein,  die Sendschreiben waren natürlich, wie auch kaum eine Schrift,  ausser Tim + Titus + Philemon,  an ausschliesslich Gläubige gerichtet. Johannes meint mit dem Wort "Versammlung" in der Offenbarung natürlich nicht dasselbe, wie  Paulus in den Briefen.
Johannes schreibt an örtliche Versammlungen in ihrer Verantwortung, Paulus meint mit dem Wort Versammlung die himmlische  Braut des Lammes und die besteht nur aufs Erretteten, also solche, die das unverlierbare, ewige Leben in  Christo als Gabe Gottes besitzen. Bei Johannes in der Offenb 2+3 sind die wenigsten errettet sondern Mitläufer, die durch die Worte vor dem Ewigen Gericht der Hölle gewarnt werden. AUs diesen "Versammlungen" wird die Braut dann entrückt, unmittelbar bevor die Trübsalzeit beginnt.
Liebe Grüsse

Hans Peter

 

2) 2Petr 2,20-22; a) der Welt entflohen durch ))Vollerkenntnis« (epignosis = Errettung und Wiedergeburt)

b) davon wieder abkehren = derselbe Wortstamm wie Apg 26,18, wo von der Bekehrung die Rede

ist. Der Text meint also ein ))Rückwärts- Bekehren« zurück zur Sünde (gemeint ist nicht

ein ») in Sünde fallen«, sondern die ») willentliche« Aufhebung der Bekehrung -und diese Möglichkeit gibt der Kontext eindeutig).


Antwort 04.06.05
Wer diese Verse auf Wiedergeborene anwendet steht unter dem Verdacht ein Verslipiker zu sein. Sehen wir mal den ersten Vers von 2. Petrus 2 an Da schreibt der Apostel,

2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten {O. Parteiungen} nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.

Hier geht es um die Erkauften, auch Adolf Hitler und Martin  Luther waren erkaufte. Ob sie Erlöste waren, das ist wieder eine andere Frage, das heisst, das ist für jeden Einsichtigen der ihre Werke und Worte zu beurteilen vermag, keine Frage. Erkaufte sind nicht  zwangsläufig  Erlöste...  Alle Erkauften gehören dem Herrn Jesus . Jeder Mensch ist ein erkaufter Mensch, auch diejenigen die in die Hölle kommen.  Ich hoffe dass die griechisch Kenntnisse nicht durchgängig so schlecht waren beim Übersetzen der Schalter 2000!!! Interessant ist auch in dem Zusammenhang, dass selbst die Schlachter 2000 diesen Zusammenhang richtig erfasst hat,  diese Menschen werden hier als Säue bezeichnet,  die zu dem was sie waren zurückkehrten...  Also Nix von Wiedergeburt!!


 

c) Die Schrift zeigt jetzt, daß dasjenige im selben, ja schlimmeren Zustand als ein Ungläubiger ist. Sie sagt außerdem, daß es besser wäre, wenn derjenige nie zur Bekehrung gekommen wäre. Dies setzt aber voraus, daß er vorher wiedergeboren war. Daß es sich hier um Wiedergeborene handelt, ist aus dem Kontext

Antwort:
Der Kontext wurde offensichtlich gar nicht gelesen. Siehe 2.Petrus 2,1!  Das Wort Bekehrung steht in diesem Zusammenhang (Verse 20-22) nicht einmal in der Schlachter 2000, denn das wäre dann eine bewusste Schriftverfälschung aufgrund mangelnder Schriftkenntnis.

 

3) Hebr 6,1-12; Es handelt sich um Gläubige, Wiedergeborene, Gotteskinder

a) sie sind ))erleuchtet« = gerettet,

s.a. Hebr 10,32;

b) sie haben die »himmlische Gabe« geschmeckt.

Dieses Wort (dorea) wird i.d. Regel für ))Gabe des Heiligen Geistes« verwendet und bedeutet Wiedergeburt, s.a. Apg 2,38.

Schmecken = erleben, s.a. Hebr 2,9; Petr 2,3; Das Beispiel des Herrn ist hier ein eindeutiger Beweis.

Antwort:
Aber, aber au wei au, wie kann man nur....

Das ist  doch nicht die Schrifterklärung eines Bibellehrers? Ich kann doch nicht einfach sagen, dass erleuchtet = errettet sei. Das ist nun totaler Unsinn! Dann wäre doch jeder Mensch auch Hitler und Luther errettet, nur weil sie auch mal in  der nähe eines Kirchturms standen?

In Hebräer 6 wird von Juden und nur von Juden gesprochen. Eine 1:1  Anwendung auf heute ist unmöglich. Niemand heute hat die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters gesehen.  Das waren die Werke des Herrn und der Apostel. Diese Werke haben viele zu einem äusseren Bekenntnis veranlasst aber der Herr Jesus hat sich ihnen nicht anvertraut. (Joh 2.23ff + Joh 6.60ff) Das waren Bekenner aber keine Bekehrten. Diese sind dann, als das christliche Zeugnis in Jerusalem unter Druck kam, von blossen wissen abgefallen und zurück ins Judentum abgefallen. Man kann Anwendungen machen wenn man's kann...

Ich versuchs mal:
Wenn jemand unter den Einfluss des Evangeliums kommt, und dem Evangelium und den äusseren, zT. angenehmem Seiten des Christentums "recht" gibt, aber sich nicht bekehrt, wird er eben abfallen von dem äusseren Bekenntnis. Ein wiedergeborener Christ wir das nie tun, weil er es auch nicht kann. Er hat nämlich das ewige Leben.

Können Gläubige (Wiedergeborene )  verloren gehen?