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Berg versetzen

Mt 17,9: Und als sie von dem Berg herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach:
Sagt niemand das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus <den> Toten auferstanden ist.
Mt 17,20: Er aber spricht zu ihnen:
Wegen eures Unglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
<so> werdet ihr zu diesem Berg sagen:
Werde versetzt von hier nach dort!, und er wird versetzt werden; und nichts wird euch unmöglich sein.

Mt 21,21:
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum <Geschehene> tun,
sondern selbst wenn ihr zu diesem Berg sagt:
Werde aufgehoben und ins Meer geworfen!, <so> wird es geschehen.

Mk 11,23:
Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berg sagen wird:
Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! – und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt –, dem wird es werden.


Der Berg
Mk 11,23 Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird werden [was irgend er sagen wird]
war Israel!
wie schon im AT- die Propheten Gottes angekündigt haben,
musste Israel ins Völkermeer zerstreut werden, wo Gott sie dann wieder sammeln wird.

Petrus und die anderen Jünger hatten mit offenen Ohren (V. 14) und Augen (V. 20) das verfolgt, was der Herr gesagt und getan hatte, und jetzt spricht Petrus darüber mit dem Herrn (V. 21).

Dies benutzt der Herr, um den Jüngern noch mehr zu zeigen.

Er fordert sie auf, Glauben an Gott zu haben.
Der Gott, der Ihm geantwortet hatte, war auch bereit, ihre Bitten zu erhören und jedes Hindernis in ihrem Dienst für Ihn aus dem Weg zu räumen.
Wenn sie so einen bedingungslosen Glauben hätten, könnten sie zu einem 
Berg sagen, dass er aufgehoben und ins Meer geworfen werden solle. Damit ist sicherlich nicht buchstäblich ein Berg gemeint, sondern der Herr benutzt das Bild des Berges als eine weitere Beschreibung Israels.

Der 
Berg scheint hier somit ein Bild von Israel als Nation und Volk auf dieser Erde zu sein. Israel würde als etablierte Nation in dieser Welt weggetan und ins Meer der Nationen geworfen werden.

Damit erweitert der Herr das Bild des verdorrten Feigenbaums in Bezug auf Israel. Israel hatte nicht nur aufgehört, das fruchtbringende Volk Gottes zu sein, es würde auch als Nation an sich bedeutungslos werden und sich in den Nationen verlieren. Der Glaube, der sich immer auf das Wort und den Willen Gottes stützt, konnte dies voraussagen, da es im Alten Testament bereits vorausgesagt worden war (z. B. 5. Mo 28,64.65).


Zum anderen ist ein 
Berg auch ein Symbol für ein Hindernis auf dem Weg. Unter diesem Aspekt können wir in dem Berg ein Bild des Widerstandes und der Feindschaft des Volkes gegen den Herrn sehen. Angesichts dieses Widerstandes, der sich wie ein großer Berg auch vor den Jüngern auftürmte – was besonders auch in der Apostelgeschichte deutlich wird –, brauchten sie Glauben an Gott, um nicht zu verzagen.
Der Herr sagt ihnen daher mit diesem Bild, dass auch dieser Widerstand zerbrochen werden würde.