Frage2297

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Lieber Kurt R.
Ich beziehe mich auf Deine erste Antwort in Frage 2288.
---(für den Kontext bitte in Frage2288 genauer nachlesen)--- ---Zitat Anfang ----- Spr 3,5 Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.
Dieser Vers wird oft in dem Sinne gebraucht, man muß nicht alles verstehen, was man sagt, so z.B. beim "Zungenreden" Hauptsache es kommt aus dem Herzen, aus dem Geist.
Aber im Textzusammenhang sieht man deutlich wie das gemeint ist.
Man soll die Gebote, z. B. die 10 Gebote, von den Steinstafeln auf die Herzenstafeln kopieren.
So daß diese ein Fundament bilden in uns.
---Zitat Ende -----
Deinen Abschnitt mit den 10 Geboten habe ich nicht ganz verstanden, würdest Du das nochmal genauer erklären? Ich meinte bisher, dass die 10 Gebote etwas anderes sind als die Gebote Jesu, und nochmal was anderes als die Anweisungen an die Gemeinde Jesu. Z.B. war ja auch Jesus "unter das Gesetz getan", und "erfüllte das Gesetz". Da dürfte doch ein Unterschied sein zu der Gemeinde, zumal diese Gemeinde Jesu noch gar nicht existierte. Sie war ein Geheimnis und wurde erst zu Pfingsten offenbart. Also war auch die angesprochenen Personen nicht Christen, sondern Juden.
Danke für Deine Antwort, bitte fühle Dich nicht angegriffen von meiner Fragestellung, Deine Meinung ist mir wert.
in JESUS,
christian t./at
20.06.05
 
Lieber Christian T.
 
"Man soll die Gebote, z. B. die 10 Gebote, von den Steinstafeln auf die Herzenstafeln kopieren.
So daß diese ein Fundament bilden in uns."
 
Es gibt viele Gebote aus dem Gesetz des Alten Testaments welche im Neuen Testament wieder zu finden sind.
Da wieder versteckt, wir sollen der Obrigkeit untertan sein. Ganz einfache Sicherheitsvorschriften.
 
5Mo 22,8 Wenn du ein neues Haus baust, so mache eine Lehne darum auf deinem Dache, auf daß du nicht Blut auf dein Haus ladest,
wenn jemand herabfiele.
 
Im Prinzip sollte ich das ganze Wort Gottes innewohnend haben, wenn das bei mir ginge .....
 
Ein Mensch der Busse getan hat, weiß doch worüber er Busse tat und tut, über seine Verfehlungen gegenüber Gott und Menschen und sich selber. 
Diese Sünden erkennt er anhand der Gebote.
 
Wie soll ich bei den Vorbildern lernen, wenn ich deren Umstände nicht kenne ?
 
Röm 7,14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ....;
 
1Kor 10,6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns {W. von uns} geschehen, {O. sind Vorbilder von uns geworden} daß wir nicht nach bösen Dingen gelüsten, gleichwie auch jene gelüsteten.
1Kor 10,7 Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen." {2. Mose 32,6}
 
2Mo 20,2 Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft. {W. der Knechte}
2Mo 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. - {Eig. zu meinem Angesicht hinzu}
2Mo 20,4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist.
2Mo 20,5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifernder Gott, {El} der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen;
2Mo 20,6 und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen, {And.: an Tausenden derer} die mich lieben und meine Gebote beobachten. -
2Mo 20,7 Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht zu Eitlem {O. zur Lüge; vergl. 3. Mose 19,12} aussprechen; denn Jehova wird den nicht für schuldlos halten, {O. ungestraft lassen} der seinen Namen zu Eitlem ausspricht. -
2Mo 20,8 Gedenke des Sabbathtages, ihn zu heiligen.
2Mo 20,9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun;
2Mo 20,10 aber der siebte Tag ist Sabbath dem Jehova, deinem Gott: {O. Jehovas, deines Gottes} du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh, und dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
2Mo 20,11 Denn in sechs Tagen hat Jehova den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tage; darum segnete Jehova den Sabbathtag und heiligte ihn. -
2Mo 20,12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf daß deine Tage verlängert werden in dem Lande, das Jehova, dein Gott, dir gibt. -
2Mo 20,13 Du sollst nicht töten. -
2Mo 20,14 Du sollst nicht ehebrechen. -
2Mo 20,15 Du sollst nicht stehlen. -
2Mo 20,16 Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten. -
2Mo 20,17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus; du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat.
 
Lk 18,20 Die Gebote weißt du: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis geben; ehre deinen Vater und deine Mutter".
 
Röm 13,9 Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Worte zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". {3. Mose 19,18}
 
Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.
So ist nun die Liebe die Summe {W. die Fülle} des Gesetzes.
 
Wenn es nun mal lieblos (gottlos) zugeht, so muß die Summe wieder in Einzelgebote zerlegt werden und schauen wo es gefehlt hat,
um entsprechend darauf zu reagieren und zwar nach den Geboten des Neuen Bundes.
 
Nur die einzelnen Summanden ergeben die Summe!
 
Gott hat den Alten Bund nicht verbessert, damit man nicht sagen kann, er gelte noch mit gewissen Änderungen.
Sondern hat einen Neuen Bund gegeben, welcher auch einen neuen Menschen schafft.
 
Dieser neue Mensch kann dann auch beurteilen wie er das Gesetz anzuwenden hat.
Einem unter Gesetz  stehenden Menschen (Juden) nach seinem Gesetz.
Einen religiösen Menschen (AT + NT + Heidentum gemischt) nach seinem Gesetz
Einen "Neuen Menschen" nach seinem Gesetz.
 
 
 
Grüsse Kurt R.